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Eine Delegation von Pfadfindern hat am Sonntag das Friedenslicht nach Karlsruhe gebracht. Mit der europaweiten Aktion soll in der Adventszeit ein Zeichen für Frieden und Toleranz gesetzt werden.

Am Sonntagvormittag ist das Friedenslicht in einem ICE aus Wien im Karlsruher Hauptbahnhof angekommen. Mit dabei waren viele Pfadfindergruppen und Kirchenvertreter. Sie haben nach einer Feierstunde Ableger der Flamme aus dem Heiligen Land weiter in ihre Gemeinden getragen. Unter anderem nach Pforzheim - dort wird das Friedenslicht bis Weihnachten im Lichthof des Alten Rathauses zu sehen sein.

Auch an anderen Orten im Land wird das Friedenslicht im Lauf der Woche überreicht, unter anderem am Montagabend an den baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne), am Dienstag im Evangelischen Oberkirchenrat in Stuttgart, im Evangelischen Jugendwerk Württemberg und am Dienstagabend auch im baden-württembergischen Landtag.

Friedenslicht kommt mit dem Flugzeug aus Bethlehem

Mit der europaweiten Aktion soll in der Adventszeit ein Zeichen für Frieden und Toleranz gesetzt werden - sie steht in diesem Jahr unter dem Motto "Mut zum Frieden". Seit 1986 wird das Friedenslicht in der Vorweihnachtszeit in Bethlehem entzündet und per Flugzeug nach Wien gebracht. Von dort bringen es Pfadfinder als Symbol für die Friedensbotschaft von Jesus Christus in viele Städte Europas.

In Deutschland sind seit 25 Jahren der Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), die Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) und der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) sowie der Verband Deutscher Altpfadfindergilden mit dem Licht an 500 Orten und zur Weiterverteilung an Privatpersonen unterwegs.

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