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Auch das nun verschärfte Klimaschutzgesetz reicht Fridays for Future nicht. Bundesweit gab es deshalb am Mittwoch Kundgebungen - auch in Karlsruhe.

Gut 100 Klimaaktivistinnen und Aktivisten haben am frühen Mittwochabend auf dem Karlsruher Kronenplatz für mehr und frühere Klimaschutz-Maßnahmen demonstriert. Anschließend zogen sie vor das Bundesverfassungsgericht.

Klimaneutralität schon 2035 gefordert

Nach einem Urteil dieses Gerichts hatte das Bundeskabinett am Mittwoch zwar ein verschärftes Klimaschutzgesetz gebilligt. Doch auch das reicht Fridays for Future nicht. Das neue Gesetz sieht vor, dass Deutschland 2045 klimaneutral sein soll, also nur noch so viel Treibhausgas ausstößt wie auch gebunden werden kann.

"Die Klimaziele in dem Gesetz reichen immer noch nicht, um die 1,5-Grad-Grenze einzuhalten."

Es sei zwar eine Verbesserung zu dem, was vorher in dem Gesetz stand, aber eben nicht gut genug. Auf der Kundgebung in Karlsruhe wurde Klimaneutralität schon 2035 gefordert, außerdem ein schnellerer Kohleausstieg und ein früheres Ende der Subventionen für fossile Energieträger. Bundesweit gab es am Mittwoch Aktionen der Klimabewegung Fridays for Future. In Berlin bildeten die Klimaaktivistinnen und Aktivisten eine coronakonforme Menschenkette um das Kanzleramt.

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