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In Karlsruhe hat am Freitag die Bewegung "Fridays for Future" für mehr Klimaschutz demonstriert. Nach monatelanger Pause war es der erste weltweite Klimastreik seit September.

Rund 500 Menschen haben sich an der ersten Kundgebung von "Fridays for Future" in diesem Jahr beteiligt. Sie demonstrierten trotz schlechten Wetters auf dem Karlsruher Schlossplatz.

In der Pandemie mehr Teilnehmer als erwartet

Mit der Teilnehmerzahl wurden die Erwartungen der Veranstalter übertroffen. Für alle, die in der Corona-Pandemie aus Sicherheitsgründen an einer Teilnahme vor Ort verzichten wollten, wurde die Demonstration live im Internet gestreamt. Auf der Kundgebung wurde zu einem globalen Klimastreik aufgerufen und die strikte Einhaltung der Pariser Klimaziele gefordert. Daneben ging es auch um die Abschaltung von Kohlekraftwerken bis spätestens 2030.

Streit mit der Stadt um Tribüne

Die Veranstalter durften für ihre Redebeiträge auch eine Tribüne aufbauen. Die Stadt Karlsruhe hatte das zunächst untersagt. Das Verwaltungsgericht hob die Entscheidung der Stadt jedoch auf und ließ die Tribüne zu.

Deutschlandweit gab es Kundgebungen in über 200 Städten. Die Fridays-for-Future-Bewegung kämpft seit ihrer Gründung im Sommer 2018 gegen den Klimawandel und für die weltweite Einhaltung der Klimaziele.

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