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Wegen Corona wurden die 25. Europäischen Kulturtage in Karlsruhe im vergangenen Jahr abgesagt. Jetzt findet das Festival seit Sonntag digital statt.

Wie zerbrechlich ist die Idee des vereinten Europas in Krisenzeiten? Um diese Frage drehen sich in diesem Jahr die Europäischen Kulturtage in Karlsruhe. Unter der Überschrift "Europa – ein Versprechen" wollen die Veranstalter, die Stadt Karlsruhe und das Badische Staatstheater, im am Donnerstag vorgestellten Programm Antworten geben. Darin wird Europa aus unterschiedlichsten Blickwinkeln beleuchtet

"Man muss die richtigen Fragen stellen, um die richtigen Antworten zu bekommen."

Karlsruhes Kulturbürgermeister Albert Käuflein (CDU)

Auf dem Programm stehen Ausstellungen, Konzerte, Filme, Lesungen und Kunstaktionen. Zum Beispiel auch eine Oper über das Tagebuch der Anne Frank, eine Koproduktion des Badischen Staatstheaters mit dem Staatstheater Cottbus. Auch der Blick auf Karlsruhe fehlt nicht. Eine Ausstellung widmet sich der multikulturellen Identität vieler Bewohner des Stadtteils Oberreut.

Szene aus "Die neuen Todsünden" (Foto: EKT /  Thorsten Wulff)
Szene aus "Die neuen Todsünden" EKT / Thorsten Wulff

Filmfestival und Kurzdramen

Im Rahmen der Kulturfestivals findet auch das internationale Filmfestival "Independent Days“ statt. Weitere Höhepunkte sind "Die neuen Todsünden" mit sieben Kurzdramen von europäischen Autoren. Für die virtuellem Besucher der Kulturtage gibt es das Festivalcafe #EUtopia, in dem sie sich digital austauschen können. Das komplette Programm gibt es auf der Internetseite der Europäischen Kulturtage.

Auf ein konventionelles Programmheft haben die Macher verzichtet, stattdessen gibt es ein Lesebuch mit Erfahrungen, Standpunkten und Meinungen von Prominenten und Bürgern zum Thema Europa. Es liegt in vielen Karlsruher Kultureinrichtungen aus.

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