Karlsruhe

EnBW steigert trotz Ukraine-Krieg den Gewinn

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Die EnBW hat ihren Gewinn im ersten Quartal des Jahres gesteigert. Dabei habe man die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs deutlich zu spüren bekommen, teilte der drittgrößte deutsche Stromerzeuger in Karlsruhe mit. Im Vergleich zum vergangenen Jahr wuchs der operative Gewinn auf fast 1,2 Milliarden Euro, 46 Prozent mehr als vor einem Jahr. Das liege zum einen am schwachen ersten Quartal 2021, aber auch an guten Geschäften im Bereich der Erzeugung. Konventionelle Kraftwerke liefen länger, aber auch Windkraftanlagen trugen wegen guter Windverhältnisse zum Ergebnis bei. Wegen des Kriegs seien allerdings die Kosten für Kohle und Gas deutlich gestiegen. Der Konzern komme gut damit voran, russisches Gas und Kohle zu ersetzen, so die EnBW. Bereits ab Mitte August werde man keine Kohle mehr aus Russland beziehen. Die EnBW hält trotz des Krieges an ihrer Prognose fest und rechnet für 2022 mit bis zu sieben Prozent mehr Gewinn als im vergangenen Jahr.

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