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Die Energie Baden-Württemberg (EnBW) hat im Geschäftsjahr 2019 das Konzernergebnis erneut gesteigert. Der Gewinn vor Steuern stieg um 13 Prozent auf über 2,4 Milliarden Euro. Vor der Konzernzentrale protestierten Umweltaktivisten.

"2019 war ein kraftvolles Jahr, in dem wir das Unternehmen weiter voranbringen konnten", so EnBW-Chef Frank Mastiaux auf der Hauptversammlung, die dieses Mal online stattfand. Alle strategischen und operativen Ziele wurden erreicht, die finanziellen Ziele teilweise übertroffen.

Erfolgreich trotz Corona-Pandemie

Mit 483 Millionen Euro erzielten die erneuerbaren Energien den stärksten Anstieg von 62 Prozent, dank der Fertigstellung der Nordsee-Windparks Hohe See und Albatros. Die Aktionäre erhalten eine Dividende von 70 Cent. Die Netzsicherheit konnte weiter erhöht werden. Im laufenden Geschäftsjahr hält die EnBW trotz Corona-Krise an der bisherigen Ergebnisprognose fest und will zwischen 13 und 19 Prozent zulegen.

EnBW-Vorstandschef Frank Mastiaux bei der Hauptversammlung 2019 (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance/Uwe Anspach/dpa)
EnBW-Vorstandschef Frank Mastiaux bei der Hauptversammlung 2019 picture alliance/Uwe Anspach/dpa

Die EnBW stehe stabil, hatte Vorstandschef Frank Mastiaux bereits im Frühjahr betont. Es werden umfangreiche Krisenpläne umgesetzt, um die Mitarbeiter vor Ansteckung zu schützen und die Arbeitsfähigkeit und Stabilität der kritischen Prozesse und Aufgaben sicherzustellen.

Umweltaktivisten protestieren vor EnBW-Zentrale

Vor der EnBW-Zentrale in Karlsruhe haben am Freitagvormittag Umweltaktivisten von "Robin Wood" und "ausgestrahlt" gegen das AKW Neckarwestheim protestiert. Mit Kletterausrüstung erklommen sie die Gebäudefassade und spannten einen Banner, der auf die aufgetretenen Risse im AKW aufmerksam machen will. Etwa zwölf Aktivisten waren an der Aktion beteiligt. Die Aktion verlief friedlich.

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