Surfer steht auf einem elektrisch betriebenen Surfbrett und fährt über einen See. (Foto: SWR)

E-Antrieb ersetzt Wind und Wellen

Firma in Rastatt baut elektrisches Surfbrett

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Surfspaß ohne Wind und Wellen, übers Wasser gleiten ohne Krach und Abgase - das alles ist möglich mit einem elektrisch betriebenen Surfbrett. Gebaut wird es von der Rastatter Firma Lampuga.

Ein Surfbrett mit Elektromotor. Mit dieser Erfindung will ein Unternehmen aus Rastatt den weltweiten Wassersport-Markt erobern.

Das Surfbrett besteht aus drei Teilen. Kernstück ist der Motor. Er wird in das Board eingehängt, das anschließend aufgepumpt wird. Ein Akku-Block liefert den nötigen Strom. Gas gegeben wird mit dem Zeigefinger. Rund 13.000 Euro kostet so ein Surfbrett.

Bis zu 50 Stundenkilometer schnell kann das 50 Kilogramm schwere Elektro-Surfbrett "Lampuga" werden. Es darf ohne Führerschein gefahren werden, allerdings nur auf Gewässern, auf denen das auch erlaubt ist.

Mann steht in Montagehalle in Rastatt und hat ein halb fertiges elektrisches Surfbrett vor sich liegen. (Foto: SWR)
Fast 500 Teile müssen pro Board montiert werden.

Hergestellt werden die Wassersportgeräte in Rastatt: 25 Mitarbeiter montieren, entwickeln und testen hier die Technik. Die Firma wurde ursprünglich in Hamburg gegründet und ist seit rund zwei Jahren im Badischen zuhause.

"Es ist eigentlich nur der Rumpf, der aus Asien importiert wird. Während alles andere "Made in Germany" ist und mit der Nähe zu unseren Zulieferern die Qualität garantiert."

Zielgruppe sind Hotels und Verleiher, aber auch vermögende Yachtbesitzer. Langfristig will das Rastatter Unternehmen weltweit bis zu 10.000 Stück pro Jahr verkaufen.

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SWR