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Leichtere Einreise für Erntehelfer fordert der Verband der Spargelanbauer in Bruchsal. Weitere Corona-Entwicklungen in der Region Karlsruhe/Pforzheim/Baden-Baden im Überblick.

18.5., 6:30 Uhr: Kitas öffnen teilweise oder gar nicht

Nach neun Wochen Notbetreuung können Kitas ab heute ihre Türen wieder für einen "eingeschränkten Regelbetrieb" öffnen. Allerdings herrscht bei vielen Trägern Verunsicherung, wie die Öffnung umgesetzt werden soll. Unter anderem in Oberderdingen und in Calw wird es deshalb diese Woche noch keine Ausweitung der Betreuung geben.

Schleppende Kita-Öffnung Kita-Träger in Calw und Oberderdingen fordern klare Kriterien

Kiindertagesstätten dürfen seit Montag ihre Türen wieder für einen "eingeschränkten Regelbetrieb" öffnen. Wegen unklarer Regelungen bleiben Einrichtungen in Calw oder Oberderdingen (Kreis Karlsruhe) aber zunächst geschlossen.  mehr...

17.5., 14:30 Uhr: Corona-Skeptiker demonstrieren in der Region

Mehrere hundert Menschen haben am Wochenende in der Region gegen die Einschränkung von Grundrechten während der Corona-Pandemie demonstriert. Die Proteste verliefen friedlich. Laut Polizei gab es Kundgebungen in Baden-Baden und Rastatt, aber auch in Karlsruhe, Ettlingen und Pforzheim. Obwohl die Proteste sich gegen die Corona-Schutzmaßnahmen richteten, wurden die Vorgaben laut Polizei überall eingehalten.

Proteste gegen Grundrechtseinschränkungen Corona-Maßnahmen: Hunderte bei Demos in Karlsruhe, Pforzheim und Baden-Baden

Mehrere hundert Menschen haben am Wochenende unter anderem in Karlsruhe und Pforzheim gegen die Einschränkung von Grundrechten während der Corona-Pandemie demonstriert. Die Proteste verliefen friedlich.  mehr...

7.5., 14:30 Uhr: Schloss Bruchsal öffnet am 12. Mai

Das Schloss in Bruchsal ist ab 12. Mai wieder für Besucher zugängig. Wie die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg mitteilten, kann das Schloss der Fürstbischöfe von Speyer mit seinen prächtigen Räumen und Schätzen nahezu ohne Einschränkung wieder besichtigt werden. Allerdings wird es wegen der Abstandsregeln keine Führungen geben.

7.5., 12:00 Uhr: Kunsthalle in Karlsruhe zu Pfingsten wieder offen

Die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe wird erst am 29. Mai wieder für Besucher geöffnet. Das hat die Kunsthalle gemeinsam mit dem Kunstministerium Baden-Württemberg entschieden. Grund für die verlängerte Schließzeit sind Vorarbeiten für die anstehende Sanierung des historischen Hauptgebäudes, die mit viel Lärm verbunden sind. Die meisten anderen Museen öffnen nach der Corona-Zwangspause bereits kommende Woche.

6.5., 18:00 Uhr: IHK Nordschwarzwald begrüßt Lockerungen

Die IHK Nordschwarzwald begrüßt die Lockerungen für das Gastronomie- und Hotelgewerbe. Allerdings wünscht sich der Verband mehr Unterstützung für die Reisebranche. Der Hauptgeschäftsführer der IHK Nordschwarzwald, Martin Keppler, bezeichnete die Ferienregion Schwarzwald als touristisches Gesamtkunstwerk. Umso wichtiger sei es, diese Erfolgsbranche nicht an den Rand ihrer Existenz zu bringen.

Die Lockerungen in Gastronomie und Hotellerie seien ein erster Schritt. Nachgebessert werden muss laut IHK aber noch bei der Reise- und Eventbranche. Für die Betriebe dort gebe es in absehbarer Zeit keine Chance auf Umsatz. Deswegen seien auch hier Hilfsprogramme notwendig, so die IHK Nordschwarzwald.

6.5., 16:00 Uhr: Leichtere Einreise für Erntehelfer gefordert

Bei der Spargel- und Erdbeerernte fehlen in der Region nach wie vor Erntehelfer. Deshalb fordert der Verband Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer in Bruchsal eine erleichterte Einreise. In normalen Jahren kommen rund 27.000 Erntehelfer aus Osteuropa nach Baden-Württemberg. Das ist derzeit wegen der Corona-Reisebeschränkungen aber nur mit Sondergenehmigungen und Extraflügen möglich. Nach Angaben des Verbands Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer in Bruchsal sind in diesem Jahr je nach Betrieb 20 bis 50 Prozent weniger Helfer im Einsatz als in einem normalen Jahr. Ein Grund: die Landwirte dürfen aus hygienischen Gründen die Unterkünfte nur mit der halben Personenzahl belegen – und nur wenige Betriebe haben zusätzliche Zimmer angemietet.

Hinzu kommt, dass sich offenbar viele Erntehelfer nicht ins Flugzeug zu steigen trauen, aus Angst vor Corona-Ansteckungen oder weil sie noch nie geflogen sind. Deshalb wünscht sich der Verband eine kontrollierte Einreise von Helfern mit Bussen und Bahnen. Gerade bei der beginnenden Erdbeerernte seien noch mehr Mitarbeiter nötig als beim Spargel.

6.5., 15:00 Uhr: Corona-Situation in Baden-Baden stabil

Die Corona-Situation im Stadtkreis Baden-Baden ist stabil. Das sagte Baden-Badens Oberbürgermeisterin Margret Mergen. Seit fünf Tagen sei die Zahl von insgesamt 183 Infektionen nicht mehr gestiegen. Aktuell gebe es 21 Coronafälle. Todesfälle habe es seit einer Woche nicht gegeben. Bei der Notbetreuung von Kindern gebe es im Stadtkreis Baden-Baden keinerlei Engpässe.

6.5., 9:00 Uhr: Von Bundes- und Landesregierung Lockerungen erwartet

Der Karlsruher Oberbürgermeister Frank Mentrup erwartet, dass Grundschulen und Kindertagesstätten bald wieder öffnen dürfen. Im SWR-Interview sagte er, die Politik müsse zur Kenntnis nehmen, dass Corona-Ansteckungen dort bisher nicht dokumentiert seien. Auch Schwimmbäder und die Außenanlagen von Gaststätten sollten öffnen dürfen. Hier seien Abstandsregelungen möglich. Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga Karlsruhe hält sich mit Forderungen zurück. Geschäftsführer Michael Kant sagte dem SWR aber, man erhoffe sich einen Termin, wann wieder geöffnet werden dürfe und damit eine Perspektive. Auch viele Sportvereine wünschen sich Ansagen aus Berlin und Stuttgart, wann und in welcher Form vor allem draußen wieder Sport gemacht werden darf.

Hoffen auf Lockerungen Karlsruhe: Große Erwartungen an Berliner Corona-Konferenz

In Karlsruhe blickt man mit großen Erwartungen auf das Treffen von Bundeskanzlerin Merkel mit den Ministerpräsidenten am Mittwoch. Geplant sind weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen.  mehr...

5.5., 17:00 Uhr: Zweite Testreihe in Birkenfelder Fleischfabrik

In der von zahlreichen Corona-Infektionen betroffenen Fleischfabrik in Birkenfeld haben die Nachtestungen begonnen. Alle rund 800 nicht-Infizierten werden laut Landratsamt des Enzkreises erneut untersucht. Ergebnisse sollen bis Donnerstag vorliegen. Wie berichtet, waren etwa 300 Mitarbeiter des Unternehmens positiv getestet worden – überwiegend ausländische Leiharbeiter. Sie wurden in Quarantäne-Einrichtungen untergebracht. Die ersten hundert Arbeiter konnten die Unterkünfte bereits wieder verlassen.

Dauer

5.5., 14:00 Uhr: IG Metall Pforzheim hilft bei Corona-Prävention

Die IG Metall Pforzheim versucht mit verschiedenen Maßnahmen, dass Risiko von Corona-Infektionen am Arbeitsplatz zu verringern. Dazu hat die Gewerkschaft ein Papier zusammengestellt, in dem die Wichtigsten Punkte zum Gesundheitsschutz aufgelistet sind. Außerdem befragt die IG Metall Beschäftigte im Raum Pforzheim nach den Hygienemaßnahmen in ihrem Betrieb. So sollen frühzeitig Lücken in den Sicherheitsmaßnahmen der Unternehmen erkannt und ausgebessert werden. Mit den ersten Ergebnissen rechnet die IG Metall Pforzheim bereits Ende nächster Woche.

5.5., 12:00 Uhr: Landkreis Rastatt sucht freiwillige Pflege- Betreuungskräfte

Der Landkreis Rastatt ist auf der Suche nach freiwilligen Pflege- und Betreuungskräften. Entsteht wegen der Corona-Krise plötzlich Personalbedarf, will man auf diese Weise schnell auf Ersatz zugreifen können. Gesucht werden Beschäftigte von derzeit geschlossenen Tagespflegeeinrichtungen, aber auch Menschen, die derzeit nicht in ihrem erlernten Beruf als Pfleger oder Betreuer tätig sind. Auf der Internetseite des Landkreises Rastatt gibt es ein entsprechendes Kontaktformular. Im Bedarfsfall werde sich die Heimaufsicht des Landkreises melden und den Bewerbern entsprechende Arbeitsvorschläge unterbreiten, hieß es von Seiten der Behörde. Die Arbeit wird bezahlt. Die Bewerber sollten mindestens für einen Zeitraum von zehn Tagen zur Verfügung stehen.

5.5., 11:00 Uhr: Zoos und Tiergärten öffnen ab Mittwoch

Ab Mittwoch ist der Karlsruher Zoo wieder geöffnet und auch der Tierpark Bretten kann durchstartet. Allerdings unter bestimmten Auflagen. Den Karlsruher Zoo dürfen vorerst nur Dauerkartenbesitzer besuchen. Zudem ist eine Online-Reservierung erforderlich, weil sich gleichzeitig nur 2.000 Gäste im Zoo aufhalten dürfen, so die Zooleitung. Die Tierhäuser bleiben vorerst geschlossen und im Eingangsbereich muss eine Maske getragen werden. Eine Maske müssen Besucher auch zum Tierpark Bretten und in den Wolf- und Bärenpark Schwarzwald mitnehmen. Beide Anlagen öffnen morgen ebenfalls wieder. Der Wildpark in Pforzheim bleibt noch zu. Die Stadt erarbeitet nach eigenen Angaben derzeit ein tragfähiges Konzept, weil eine Umsetzung der Corona-Auflagen dort mit hohen Kosten verbunden ist.

5.5., 9:00 Uhr: Museumsbesuch bald wieder möglich

Die staatlichen Museen in Karlsruhe wollen in der kommenden Woche ihre Ausstellungen für das Publikum wieder öffnen. Auch in anderen Städten bereitet man sich auf die Öffnung ab dem 12. Mai vor.

Freude in Karlsruhe, Baden-Baden und Pforzheim Museen in der Region öffnen wieder

Endlich: auch die Museen dürfen wieder öffnen - unter Auflagen. Kommende Woche gehts bei den meisten wieder los - in Karlsruhe und andernorts bereitet man sich auf die Öffnung ab 12. Mai vor.  mehr...

4.5., 18:00 Uhr: Weniger Polizeieinsätze durch Lockdown

Die Maßnahmen der Corona-Verordnung und die damit verbundenen Einschränkungen wirken sich auch auf das Einsatzgeschehen der Polizei im Stadtkreis Baden-Baden und dem Landkreisen Rastatt aus. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Offenburg waren seit dem Inkrafttreten der ersten Corona-Verordnung deutlich weniger Notrufe beim Führungs- und Lagezentrum eingegangen. Die aktuellen Lockerungen führen derzeit zu einer moderaten Steigerung der Einsatzzahlen zurück in Richtung Vorjahresniveau.

4.5., 17:00 Uhr: Karlsruher Schlossgarten wieder für Publikum offen

Seit Montag ist der Schlossgarten in Karlsruhe wieder für Besucher geöffnet, allerdings nur zwischen sechs und 19 Uhr. So sollen dort abendliche Treffen vermieden werden, teilte das zuständige Finanzministerium mit. Ab Donnerstag sollen auch die Außenanlagen des Botanischen Gartens in Karlsruhe wieder öffnen.

4.5., 12:30 Uhr: Corona-Tests bei KSC-Team negativ

Beim Karlsruher SC sind die ersten Corona-Tests negativ ausgefallen. Am Dienstag werden die Mannschaft und der Betreuerstab ein weiteres Mal getestet. Nach KSC-Mitteilung brachte die erste Testreihe am vergangenen Freitag ein gutes Ergebnis. Bei niemandem in der Zweitliga-Mannschaft und dem Trainer- und Betreuerkreis sei das Virus zu diesem Zeitpunkt nachgewiesen worden. Das Konzept der Deutschen Fußball-Liga (DFL) sieht seit vergangener Woche regelmäßige Corona-Test in den Clubs der Ersten und Zweiten Bundesliga vor. Sie sind Voraussetzung für die Fortsetzung der Saison ohne Zuschauer. Erwartet wird, dass die Bundesregierung am Mittwoch bekannt gibt, ob der Profifußball die Saison fortsetzen darf.

4.5., 8:10 Uhr: Stadtbahnen im Raum Karlsruhe fahren wieder nach normalem Plan

Die Albtalverkehrsgesellschaft in Karlsruhe lässt ab heute ihre Bahnen wieder fahrplanmäßig fahren. Für einzelne Schulklassen beginnt wieder der Unterricht. Grund genug für die Albtalverkehrsgesellschaft, den Stadtbahnverkehr auf 100 Prozent auszudehnen. Auch die Schul- und Linien-Busse der Deutschen Bahn fahren überwiegend wieder nach dem Schulfahrplan. Im Karlsruher Stadtverkehr dagegen belassen es die Verkehrsbetriebe vorerst beim eingeschränkten Angebot. Die Nightliner-Fahrten bleiben weiterhin ausgesetzt.

Corona-Lockerungen bringen wieder mehr Fahrgäste Stadtbahnen fahren im Raum Karlsruhe wieder nach Plan

Die Albtalverkehrsgesellschaft (AVG) in Karlsruhe lässt seit Montag ihre Bahnen wieder fahrplanmäßig fahren. Wegen der Corona-Krise war das Angebot seit Mitte März ausgedünnt.  mehr...

4.5., 8:00: Stufenweiser Schulstart in der Region

Heute nehmen die Schulen im Land wieder ihren Betrieb auf. Der stufenweise Einstieg in den Präsenzunterricht beginnt auch in der Region nur für Schülerinnen und Schüler mit Abschlussprüfungen in diesem oder nächstem Jahr. Die Schulen haben sich mit vielen Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln für den Schulstart gerüstet. Am Otto-Hahn-Gymnasium in Karlsruhe zum Beispiel sollen die Elftklässler andere Eingänge als die Abiturienten benutzen. Es gilt die Einbahnstraßenregelung im Gebäude, viele Schilder und Pfeile wurden aufgestellt. Auf die Schultoilette dürfen nur zwei Personen gleichzeitig. Von den knapp 1200 Schülern am OHG dürfen ab heute etwa 250 wieder in die Schule. Kleinere Klassen und strenge Verhaltensregeln, das gilt natürlich auch für die Schulen im Raum Pforzheim, Rastatt und Baden-Baden.

Neustart nach wochenlanger Pause Schulen im Raum Karlsruhe/Pforzheim wieder in Betrieb

Die Schulen im Land haben am Montag wieder ihren Betrieb aufgenommen. Der stufenweise Einstieg in den Präsenzunterricht begann auch in der Region Karlsruhe nur für Schülerinnen und Schüler mit Abschlussprüfungen in diesem oder nächstem Jahr.  mehr...

3.4., 20:00 Uhr: Grenzübergang Wintersdorfer Rheinbrücke geöffnet

Seit Sonntagabend ist der Grenzübergang an der Wintersdorfer Rheinbrücke für den allgemeinen Verkehr geöffnet. Damit soll sich die Lage für die Pendler an der deutsch-französischen Grenze entspannen. Schon seit Tagen gab es scharfe Kritik an der Situation für Pendler aus Frankreich. Bislang war für sie nur der Grenzübergang Iffezheim geöffnet, was zu langen Wartezeiten bei der Einreise nach Deutschland führte.

30.4., 10:00 Uhr: Corona-Krise wirkt sich spürbar auf den Arbeitsmarkt aus

Die Corona-Krise hat sich wie zu erwarten auf den Arbeitsmarkt in den Bezirken der Agentur für Arbeit Karlsruhe-Rastatt und Nagold-Pforzheim ausgewirkt. Die Zahl der Arbeitslosen ist deutlich gestiegen. Die Arbeitslosenquote stieg im Bezirk Nagold-Pforzheim um 0,6 Prozentpunkte auf 4,1 Prozent und im Bezirk Karlsruhe-Rastatt um 0,7 Prozentpunkte und liegt aktuell ebenfalls bei 4,1 Prozent. Die Einstellungsbereitschaft der Unternehmen ist drastisch gesunken.

29.4., 13:00 Uhr: Landesbischof mahnt zur Vorsicht bei Gottesdiensten

Der Badische Landesbischof, Jochen Cornelius-Bundschuh, begrüßt die Entscheidung, dass ab dem 10. Mai wieder Gottesdienste stattfinden können. Trotzdem mahnt er weiterhin zur Vorsicht. Die Anforderungen des Gesundheitsschutzes werden die vertrauten gottesdienstlichen Formen erheblich verändern, so der Landesbischof. Gemeinsames Singen oder das Abendmahl werde es nicht geben. Auch die Dauer der Gottesdienste müsse verkürzt werden. Manche Gemeinden könnten wegen dieser Einschränkungen sogar darauf verzichten, wieder Gottesdienste abzuhalten. Das wichtigste sei aber, weiterhin alles zu tun, um Infektionen zu vermeiden.

29.4., 11 Uhr: 200 Schutzvisiere an Baden-Baden gespendet

200 Schutzvisiere, sogenannte Face Shields, wurden der Stadtverwaltung Baden-Baden gespendet. Oberbürgermeisterin Magret Mergen und Petra Heuber-Sänger vom Katastrophenschutz-Verwaltungsstab bedankten sich beim Spender - ein engagierter Freundeskreis aus lokalen Geschäftsleuten und Ärzten, der die Masken in Eigenregie herstellt. Um den derzeitigen Lieferengpässen entgegenzuwirken, hat die Gruppe diverse Gesichtsvisiere entwickelt, die kostenlos an Einrichtungen aus der Region abgegeben werden. In Baden-Baden kommen sie in den städtischen Dienststellen zum Einsatz.

28.4., 15:30 Uhr IHK fordert Lockerungen für die Wirtschaft

Die Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald hat bislang 16.000 Anträge auf Soforthilfe bearbeitet. Das teilte die Kammer am Dienstag bei einer regionalen Wirtschaftskonferenz mit, die online durchgeführt wurde. Die IHK fordert von der Politik verlässliche Perspektiven. Vor allem im Einzelhandel und in der Gastronomie seien dringend Lockerungen nötig, um Arbeitsplätze zu retten. IHK-Geschäftsführer Martin Keppler erklärte, die Betriebe stünden unter sehr hohem Druck. Lieferketten seien unterbrochen, damit sei unklar, wie es in den kommenden Monaten weitergeht. Deshalb sei weitere Unterstützung und steuerliche Entlastung notwendig, so die IHK.

28.4., 6:00 Uhr: Grenzübergang Lauterbourg wird zeitweise geöffnet

Die Bundespolizei öffnet in der Südpfalz einen weiteren Grenzübergang zwischen Rheinland-Pfalz und Frankreich. Ab sofort ist der Übergang zwischen Neulauterburg im Landkreis Germersheim und dem elsässischen Lauterbourg wieder befahrbar. Allerdings ist der Grenzübergang nicht ständig, sondern nur zwischen 4 und 9 Uhr sowie zwischen 15 und 20 Uhr offen. Nach Angaben der Bundespolizei dürfen weiterhin nur Deutsche, Ausländer mit Aufenthaltsgenehmigung, Lkw-Fahrer und Pendler nach Deutschland einreisen. Viele kleinere Grenzübergänge bleiben weiterhin gesperrt. Zuvor setzten sich unter anderem der Karlsruher Oberbürgermeister und der Rastatter Landrat für eine weitere Grenzöffnung ein, um den Übergang bei Iffezheim zu entlasten. Hier kommt es täglich zu langen Staus. Vor allem Pendler kritisieren die Grenzschließungen.

27.4., 11:30 Uhr: Infizierte Fleischfabrik-Mitarbeiter aus Birkenfeld werden isoliert

In dieser Woche werden alle mit dem Corona-Virus infizierten Mitarbeiter einer Birkenfelder Fleischfabrik in Quarantäne-Einrichtungen untergebracht. Das teilten Stadt Pforzheim und Enzkreis mit. Bis zum Wochenende wurden 230 der 1.100 Mitarbeiter positiv getestet. Die Betroffenen wurden unter strenge Quarantäne gestellt. Doch viele von ihnen sind ausländische Leiharbeiter, die in Gemeinschaftsunterkünften leben, wo eine Trennung von Infizierten und Nicht-Infizierten kaum möglich ist. Deshalb haben Stadt Pforzheim und die Kreise Calw und Enzkreis drei Einrichtungen in der Region mit insgesamt 240 Plätzen organisiert: eine evangelische Tagungsstätte, ein Hotel und ein Reha-Zentrum. Ein Sicherheitsdienst soll die Quarantäne überwachen. Forderungen von verschiedener Seite, die Großschlachterei ganz dicht zu machen, hat Enzkreis-Landrat Bastian Rosenau zurückgewiesen. Die Ausbreitung des Virus könne bei laufendem Betrieb am besten kontrolliert werden, sagte Rosenau. Bei einer Schließung würden sich viele der Leiharbeiter neue Jobs suchen mit der Gefahr, dass neue Infektionsherde entstünden.

27.4., 5:30 Uhr: Mundschutzpflicht auch in der Region

Ab heute gilt auch in Baden-Württemberg eine Mundschutzpflicht. Diese betrifft Erwachsene sowie Kinder ab 6 Jahren. Und zwar im öffentlichen Nahverkehr, einschließlich Bahnsteigen und Haltestellen sowie beim Einkaufen. Erste Anlaufstelle für den Kauf sind Apotheken. Auch zahlreiche Einzelhändler bieten Masken an. Über Online-Plattformen oder Hotlines können sich Bürger zusätzlich informieren, wo es überall Schutzmasken gibt. Diesen Service bieten z.B. Pforzheim und Stutensee. Viele Betriebe haben auf Maskenproduktion umgestellt. So die Firmen Bach in Rastatt und Baader in Pforzheim. Auch privat hergestellte Mundschutze sind angesichts möglicher Engpässe erlaubt, ebenso wie Halstücher oder Schals.

Neue Corona-Verordnung Maskenpflicht in Baden-Württemberg - und was sie mit sich bringt

Seit Montag ist es in Baden-Württemberg Pflicht, beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln sogenannte Alltagsmasken zu tragen. Was jetzt genau gilt, erfahren Sie hier.  mehr...

26.4., 13:45 Uhr: Bühler Kirchengemeinde feiert Gottesdienst im Autokino

Statt in der Kirche trifft sich die evangelische Kirchengemeinde Bühl am Sonntag auf einem riesigen Parkplatz. Jedes Auto steht in seiner Parkbucht, der Ton kommt über das Radio. Dann geht der Gottesdienst auf einer riesigen Leinwand auch schon los.

Dauer

26.4., 10:30 Uhr: Evangelische Tagungsstätte bei Pforzheim wird Quarantäne-Einrichtung

Die evangelische Tagungsstätte Hohenwart-Forum bei Pforzheim wird ab kommender Woche zur Quarantäne-Einrichtung für Corona-Infizierte einer nahegelegenen Fleischfabrik. In Kooperation mit der Stadt Pforzheim werden die positiv getesteten und vorrangig in Pforzheim lebenden Mitarbeitenden die dringend benötigten Räume erhalten. Oberbürgermeister Peter Boch (CDU) dankte der evangelischen Kirche für die "gesellschaftliche Verantwortung, die sofort und ohne zu zögern übernommen wurde."

Anstieg der Infiziertenzahlen befürchtet Corona-Tests in Baden-Württemberg sollen ausgeweitet werden

Die baden-württembergische Landesregierung plant, die Anzahl der Tests auf Corona deutlich auszuweiten. Hintergrund: Eine Verschlechterung der Infiziertenzahlen soll in jedem Fall vermieden werden.    mehr...

25.4., 9:00 Uhr: Strobl denkt über Grenzöffnung zu Frankreich nach

Das baden-württembergische Innenministerium denkt über Bedingungen nach, die Grenze nach Frankreich schrittweise zu öffnen. "Wenn sich die Lage im Elsass und Baden-Württemberg nun weiter angleicht, wenn auch in Frankreich wieder Geschäfte öffnen, können die Grenzschutzmaßnahmen Stück für Stück wieder zurückgefahren werden", sagte Innenminister Thomas Strobl (CDU) der dpa. So könnten die elf geschlossenen Grenzübergänge zwischen Baden-Württemberg und Frankreich vorsichtig nach und nach wieder geöffnet werden. Oberbürgermeister, Bürgermeister, Landräte und Politiker aus dem Raum Karlsruhe/Rastatt und Südpfalz haben sich der Initiative "Hiwwe und driwwe" angeschlossen, die Verbesserungen für Pendler aus Frankreich fordert, wie schnellere Abfertigung an der Grenze.

24.4., 18:00 Uhr: Städtisches Klinikum: Langsames Wieder-Hochfahren

Das Städtische Klinikum Karlsruhe plant ein dosiertes Wieder-Hochfahren seiner Behandlungskapazitäten. Damit soll es möglich werden, wegen der Corona-Krise verschobene Operationen und Behandlungen durchzuführen. Die Zahl der Corona-Patienten sei überschaubar, das Haus stoße nicht an seine Kapazitätsgrenzen, teilte das Klinikum mit. Deswegen solle es ein an der aktuellen Entwicklung orientiertes Hochfahren geben. Von einem Normalbetrieb sei man jedoch weit entfernt, heißt es weiter. Die bestehenden Strukturen zur Betreuung von Corona-Patienten werden aufrechterhalten, solange die Gefahr eines erneuten Aufflammens nicht gebannt sei. Das Klinikum betont die hohen Kosten für die Maßnahmen. Trotz Unterstützung durch den Rettungsschirm des Bundes werde eine Finanzierungslücke bleiben.

24.4., 15:55 Uhr: Bruchsaler Vereine sorgen sich um Finanzen und die Mitgliederbindung

Die Bruchsaler Vereine befürchten, durch den pandemiebedingten Stillstand an ihre finanziellen Grenzen zu geraten. Außerdem könne dies eine Belastungsprobe für den inneren Zusammenhalt der Vereine sein. Wie in allen Kommunen leiden auch in Bruchsal die Vereine und kleinen Bühnen besonders unter dem Kontaktverbot wegen der Corona-Pandemie, teilt die Stadt mit. So habe sich das Bruchsaler Amateurtheater Koralle mit einem dringenden Appell zur Solidarität an seine Zuschauer und Unterstützer gewandt. Das Geld reiche noch bis Mai, der Stillstand werde aber wohl länger dauern, fürchtet der Vorstand. Gerade jetzt sei auch die Vereinsarbeit nach innen eine wichtige Aufgabe, so der Präsident des Chorverbands Bruchsal. Das geschehe unter anderem mit virtuellen Chorproben per Videokonferenz.

24.4., 15:00 Uhr: IG Metall Gaggenau unterstützt Forderungen für Grenzpendler

Die IG Metall Gaggenau unterstützt die Forderungen der Technologieregion Karlsruhe für französische Pendler. Auch sie fordert eine schnellere Abwicklung an der Grenze. Die Gewerkschaft hofft auf schnelle Abhilfe durch die Bundes- bzw. Landespolitik. Denn in den letzten Tagen häuften sich die Meldungen über die unzumutbaren Zustände an der deutsch-französischen Grenze. Deshalb setzt sich auch die IG Metall für schnellere Grenzkontrollen ein. "Europäisches Denken und Fühlen darf durch Corona nicht aufgegeben werden. Es dürfen keine Grenzen in den Köpfen und Herzen aufgebaut werden", so der Appell der Gewerkschaft. Vor einer Woche hatte der Karlsruher Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD) zum ersten Mal auf die schwierige Lage für Pendler aus Frankreich aufmerksam gemacht.

24.4., 7:30 Uhr: Lage in Alten- und Pflegeheimen in der Region weiter angespannt

Die Situation in den Alten- und Pflegeheimen in der Region ist weiter angespannt. Das ergab eine Umfrage bei den Landratsämtern. In den letzten Tagen ist die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten in den Heimen im Landkreis Karlsruhe zwar nur noch leicht angestiegen. Allein am besonders betroffenen Pflegeheim Bretten-Neibsheim sind jedoch in den vergangenen drei Tagen sieben weitere Menschen gestorben, somit sind hier insgesamt 35 Tote zu beklagen. Der Landkreis Rastatt meldete 24 Infizierte und fünf verstorbene Patienten, im Landkreis Calw gab es an den Alten- und Pflegeheimen bisher elf Todesfälle. Aus dem Enzkreis fehlen bisher aktuelle Angaben. Nachtrag 10:08 Uhr: Der Enzkreis meldet insgesamt 72 Erkrankte und 7 Verstorbene.

24.4., 7:00 Uhr: Technologieregion Karlsruhe fordert Verbesserungen für Pendler

Stundenlange Wartezeiten und bis zu vier Kilometer lange Staus an der Deutsch-Französischen Grenze. Das beklagen Pendler, die jeden Tag zur Arbeit ins Nachbarland wechseln. Mehr offene Grenzübergänge, schnellere Kontrollen und die Abschaffung diskriminierender Regelungen. Das sind die Forderungen der Technologieregion Karlsruhe um die Situation für Pendler aus Frankreich zu verbessern.

Weniger Umweg wegen Corona Öffnung von Grenzübergang soll Pendlern Erleichterung bringen

Die Bundespolizei hat am Dienstag einen Grenzübergang nach Frankreich bei Neulauterburg (Kreis Germersheim) geöffnet. Die Technologieregion Karlsruhe hatte zuvor mehrfach Verbesserungen für Berufspendler gefordert.  mehr...

23.4., 16:43 Uhr: Wiedereröffnung der Merkurbergbahn verzögert sich

Am Freitag sollte die Merkubergbahn in Baden-Baden nach zweijähriger Sanierung wieder eröffnet werden. Durch die Corona-Pandemie haben sich die Arbeiten allerdings verzögert, die an der Sanierung beteiligten Firmen durften teilweise nur mit reduzierter Personalstärke arbeiten. Jetzt hofft man, die Bahn in der zweiten Maihälfte wieder eröffnen zu können. Ob dann allerdings Publikumsverkehr erlaubt sein wird, hängt vom Verlauf der Corona-Krise ab. Die Kosten der Sanierung belaufen sich auf etwa acht Millionen Euro. Die Bahnen sind ein Nachbau der Original-Bahnen von 1913. Außerdem ist jetzt ein barrierefreier Zugang möglich.

Corona-Pandemie behindert Sanierungsarbeiten Wiedereröffnung der Merkurbergbahn in Baden-Baden verzögert sich

Am Freitag sollte die Merkurbergbahn in Baden-Baden nach zweijähriger Sanierung wiedereröffnet werden. Durch die Corona-Pandemie haben sich die Arbeiten aber verzögert und deshalb musste der Termin verschoben werden.  mehr...

23.4., 15:55 Uhr: Brauerei aus Wiernsheim muss wegen Corona-Krise Bier vernichten

Der Verband der privaten Brauereien im Land fordert weitere Soforthilfen auch für die kleinen und mittelständischen Brauereien in Baden Württemberg. Annähernd 40 private Brauereien in Baden sind seit Mitte März massiv von Umsatzeinbußen betroffen. Die kleine Adlerbrauerei in Wiernsheim (Enzkreis) mit einem Durchsatz von rund 1.200 Hektolitern im Jahr muss kommende Woche 1.500 Liter Bier vernichten, weil sie wegen der Gaststättenschließungen und dem aktuellen Verbot von Vereinsfesten keine Abnehmer mehr findet. Unter zollamtlicher Aufsicht wird das Bier in der Biomethananlage der Stadt Mühlacker entsorgt. Der Verband der privaten Brauereien fordert für seine Mitglieder weitere Soforthilfen vom Land. Außerdem müsse geprüft werden, ob nicht wenigstens in ländlichen Regionen Biergärten geöffnet werden dürften. Ansonsten seien nicht nur die Brauer, sondern auch viele ländliche Gastronomiebetriebe in großer Gefahr.

Brauerei aus Wiernsheim vernichtet Bier - Braumeister steht vor Kesse (Foto: SWR)
Braumeister Robert Volk muss 1.500 Liter Fassbier vernichten. Das Bier war für Gaststätten und Volksfeste gedacht.

23.4., 15:20 Uhr: Cyberwehr schützt medizinische Einrichtungen vor Hackerangriffen

Die sogenannte Cyberwehr am Forschungszentrum Informatik in Karlsruhe soll in den kommenden drei Monaten alle medizinischen und pflegerischen Einrichtungen im Land vor Hackerangriffen schützen. Das teilte das Ministerium für Digitalisierung in Stuttgart mit. Man fürchte zunehmende Cyber-Angriffe auf das Gesundheitswesen, vor allem auf für Corona-Behandlungen zuständige Stellen, sagte Digitalisierungsminister Thomas Strobl. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und die internationale Polizeibehörde INTERPOL warnten vor Cyberangriffen auf Krankenhäuser und andere Einrichtungen. Daher wurde das Angebot der Karlsruher Cyberwehr auf diese Einrichtungen im ganzen Land ausgeweitet.

Mehr Cybersicherheit für Gesundheitsbranche Cyberwehr in Karlsruhe ab sofort landesweit im Einsatz

Die Cyberwehr mit Sitz in Karlsruhe unterstützt ab sofort drei Monate lang landesweit alle medizinischen und pflegerischen Einrichtungen. Das Land befürchtet Hackerangriffe auf das Gesundheitswesen.  mehr...

23.4., 15:15 Uhr: Alle Mitarbeiter in Birkenfelder Fleischfabrik getestet

In der von zahlreichen Corona-Fällen betroffenen Birkenfelder Großschlachterei sind inzwischen alle Mitarbeiter getestet worden. Nach Angaben des Landratsamtes im Enzkreis gelten gut 230 Beschäftigte als infiziert. Fünf von ihnen befinden sich in einer Klinik. Sämtliche 1.100 Mitarbeiter stehen weiterhin unter strenger Quarantäne. Nur die Nicht-Infizierten dürfen zur Arbeit kommen, dabei aber keine Busse und Bahnen benutzen. Das Landratsamt ist derzeit bemüht, die Infizierten von den Nicht-Infizierten getrennt unterzubringen, sucht dafür aber noch weitere Unterkünfte. Derzeit würden auch alle Kontaktpersonen der Beschäftigten ermittelt, um auch diese zu testen.

23.4., 11:30 Uhr: Weniger Unfälle wegen Corona-Lockdown

Die Corona-Krise wirkt sich nach Angaben des Polizeipräsidiums Offenburg positiv auf das Unfallgeschehen aus. In seinem Zuständigkeitsbereich ist die Zahl der Verkehrsunfälle seit Ausbruch der Pandemie stark zurückgegangen. Zwischen Rastatt, Baden-Baden, Bühl und Achern gab es laut Polizeipräsidium Offenburg in den vergangenen vier Wochen nur etwa halb so viele Unfälle wie in den Vorjahren. Abgenommen haben demnach besonders Unfälle mit Schwerverletzten und unter Einfluss von Alkohol. Allerdings hätten sich Unfälle mit Fahrrädern verdoppelt. Die Polizei führt diesen Trend auf den erhöhten Freizeitverkehr zurück, der vermutlich auch durch Corona entstanden ist.

23.4., 10:26 Uhr: Keine Lohnerhöhungen in der Schmuckbranche

In der Schmuck- und Edelmetall-Branche haben sich Arbeitgeber und IG Metall auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Wegen der Auswirkungen der Corona-Krise entspricht er im Wesentlichen dem aktuellen Tarif. Bei dieser außergewöhnlichen Tarifrunde sei es in erster Linie darum gegangen, durch Kurzarbeit den Verlust von Arbeitsplätzen möglichst zu verhindern, teilten beide Tarifparteien mit. Deshalb gelte für die unter Druck geratene Branche der bestehende Tarifvertrag bis mindestens März nächsten Jahres weiter. Außerdem wurden für das laufende Jahr erleichterte Freistellungen für Mitarbeiter vereinbart, die Probleme bei der Kinderbetreuung haben. Die Edelmetallbranche beschäftigt im Land rund 10 000 Menschen - die meisten davon im Großraum Pforzheim.

23.4., 08:45 Uhr: Tourismusbranche plant Urlaubssaison nach Corona-Lockerungen

In der Tourismusbranche bereiten sich viele Unternehmen auf die Zeit nach den Corona-Einschränkungen vor. Weil Auslandsreisen kaum möglich sein werden, könnte besonders der Schwarzwald als Urlaubsregion eine Renaissance erleben, hoffen Hoteliers und Gastronomie. So plant zum Beispiel die Tourismusgesellschaft Albtal Plus aus Ettlingen nach eigenen Angaben bereits für den Tagestourismus durch Besucher aus der Umgebung bis zu 100 Kilometern. In einem weiteren Schritt seien Angebote für Kurzurlaube in Planung. Auch in Karlsruhe hat die Touristik-Information wieder geöffnet. Dort soll in der kommenden Woche ein digitaler Tourismustag stattfinden, um mit Unternehmen der Branche eine gemeinsame Strategie zu entwickeln.

22.4., 16:57 Uhr: Kliniken wollen OP-Betrieb langsam wieder hochfahren

Die Corona-Pandemie hat in den Krankenhäusern der Region bislang zu keinen Engpässen geführt. Wegen geringerer Patientenzahlen als erwartet, sind in Karlsruhe, Pforzheim und Baden-Baden viele Betten unbelegt. Die Krankenhäuser wollen nun den normalen OP-Betrieb wieder vorsichtig hochfahren. Gleichzeitig müssen die Kliniken aber auch weiter Kapazitäten für einen Anstieg schwerer Corona-Fälle vorhalten.

Kliniken in Karlsruhe, Mittelbaden und Pforzheim Krankenhäuser wollen OP-Betrieb wieder hochfahren

Die Corona-Pandemie hat in den Krankenhäusern in Karlsruhe, Pforzheim und Baden-Baden bislang zu keinen Engpässen geführt. Deswegen wolle man den normalen OP-Betrieb langsam wieder hochfahren.  mehr...

22.4., 15:10 Uhr: Karlsruhe plant virtuelle Schlosslichtspiele

Nachdem die Schlosslichtspiele als Großveranstaltung nicht wie gewohnt stattfinden können, haben die Verantwortlichen in Karlsruhe Einzelheiten zum weiteren Vorgehen bekannt gegeben. So soll es auf jeden Fall virtuelle Schlosslichtspiele geben. Überall auf der Welt, zu Hause oder unterwegs, sollen die Lichtspiele auf der Fassade des Karlsruher Schlosses via Bildschirm erlebbar sein. Die technischen Einzelheiten müssten noch ausgearbeitet werden, sagte ZKM-Chef Peter Weibel. Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD) schloss auch reale Schlosslichtspiele im Spätjahr nicht aus - zum Stadtfest im Oktober oder zur Weihnachtszeit.

Nach Verbot von Großveranstaltungen Karlsruhe plant virtuelle Schlosslichtspiele

Wegen der Corona-Pandemie dürfen bis Ende August keine Großveranstaltungen stattfinden, dazu gehören auch die Karlsruher Schlosslichtspiele. Jetzt gibt es aber ein Alternativkonzept.  mehr...

22.4., 14:25 Uhr: Soldaten aus Bruchsal stellen Desinfektionsmittel her

15 Soldaten des ABC-Abwehrkommandos aus Bruchsal befinden sich derzeit auf dem Gelände der Universität der Bundeswehr in München im Anti-Corona-Kampf. Nach Angaben eines Bundeswehrsprechers stellen sie dort 200.000 Liter Desinfektionsmittel für Bayern her. Es handelt sich dabei um Flächendesinfektionsmittel um öffentliche Großflächen vom Coronavirus zu befreien.

Amtshilfe für Bayern Bruchsaler Bundeswehrsoldaten produzieren Desinfektionsmittel

15 Soldaten des ABC-Abwehrkommandos in Bruchsal stellen derzeit auf dem Gelände der Universität der Bundeswehr in München 200.000 Liter Desinfektionsmittel für Bayern her.  mehr...

22.4., 13:00 Uhr: Tourismus in Baden-Baden leidet unter Corona

Die Corona-Krise trifft den Tourismus in Baden-Württemberg hart. Auch Baden-Baden leidet als international bekanntes Tourismusziel. Normalerweise hat Baden-Baden etwa eine Millionen Übernachtungsgäste pro Jahr. Seit Beginn der Corona-Krise haben rund 80 Prozent der Tourismus-Betriebe geschlossen und Kurzarbeit angemeldet. Oberbürgermeisterin Margret Mergen befürchtet auch langfristig Ausfälle, weil derinternationale Tourismus auf absehbare Zeit nicht möglich sein werde. Deshalb hoffe man jetzt auf den innerdeutschen Tourismus.

22.4., 11:19 Uhr: Fridays for Future Karlsruhe protestiert trotz Coronakrise für Klimaschutz

Fridays for Future Karlsruhe will auch während der Corona-Pandemie auf die Klimakrise aufmerksam machen. Mit einer Alternativaktion will die Gruppe deshalb am 24. April an einem globalen Streik teilnehmen. Bis Donnerstagmittag werden in Karlsruhe und in Weingarten Sammelstellen eingerichtet. Dort können alle, die mitmachen wollen, ein Protestplakat abgeben. Die Transparente sollen am Freitag in der Karlsruher Innenstadt ausgelegt werden. Außerdem sollen die Plakate für künftige Demos aufbewahrt werden.

22.4., 10:50 Uhr: Rastatter Schutzbekleidungsfirma beliefert Landratsamt mit Masken

Das Landratsamt Rastatt hat eine Lieferung mit Schutzmasken von der Rastatter Firma Dach erhalten. Das mittelständische Unternehmen ist auf die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von Arbeitsschutzkleidung spezialisiert. Nach Angaben des Landratsamtes werden nun Masken, Schutzbrillen und Schutzkittel kostenlos an Pflegeheime, Behinderteneinrichtungen, Rehakliniken und Arztpraxen weitergegeben.

Corona-Krise: Updates, Zahlen und Informationen Corona-Blog vom 20. - 26. April

Der britische Premierminister Boris Johnson hat sich nach der Genesung von seiner Coronavirus-Infektion zum ersten Mal in der Öffentlichkeit gezeigt. Die Formel 1 will ihre wegen der Corona-Pandemie verschobene Saison im Juli starten. Italien lockert Corona-Beschränkungen ab dem 4. Mai. Alle wichtigen Entwicklungen finden Sie in unserem Live-Blog.  mehr...

Wie schütze ich mich? Wie ist die Lage in meinem Heimatort? Coronavirus: Alles Wichtige für Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg

Coronavirus: Wie kann ich mich schützen? Wie hoch ist die Ansteckungsgefahr? Hier finden Sie alles Wichtige für Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz  mehr...

Corona-Pandemie Kurzarbeitergeld wegen Corona erhöht: Das ist jetzt wichtig

Mittlerweile sind fast alle Branchen von der Corona-Pandemie betroffen. Millionen Arbeitnehmer sind in Kurzarbeit. Alles was Sie zur Erhöhung des Kurzarbeitergeldes wissen müssen.  mehr...

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