CO2 Ampeln sollen vor Crona schützen (Foto: SWR)

Schüler bauen Messgeräte selbst

Bühl: CO2-Ampeln sollen Infektionsrisiko in Schulen senken

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Die Stadt Bühl stattet alle weiterführenden Schulen mit sogenannten CO2-Ampeln aus. Mit dieser Maßnahme soll das Corona-Infektionsrisiko in den Klassenzimmern gesenkt werden.

Die Stadtverwaltung hat 220 Bausätze für elektronische Luftmessgeräte bestellt. Die CO2-Ampeln werden im Rahmen des Unterrichts von den Schülerinnen und Schülern zusammengebaut. Steigt die CO2-Konzentration im Klassenzimmer über einen bestimmten Grenzwert, leuchtet eine rote Lampe auf. Das Zimmer muss dann gelüftet werden.

Die Geräte haben nach Angaben von Bühls Oberbürgermeister Hubert Schnurr rund 20.000 Euro gekostet. Werden die Messgeräte eines Tages nicht mehr benötigt, können die Schulen sie auch für andere Mess-Experimente im Unterricht einsetzen.

Messgeräte zum Selberbauen

Das Prinzip ist denkbar einfach: "Grün gleich Luft in Ordnung, Rot gleich lüften". Jeder Bausatz besteht aus drei Komponenten: einem Mikroprozessor, einem CO2-Sensor und einer Hauptplatine. Mit diesen drei Teilen können die Schüler ihre Corona-Ampeln selbst zusammenlöten. Unterstützt werden sie dabei von Experten der Stadt. Wenn sich die Technik bewährt, sollen auch die Grundschulen damit ausgerüstet werden.

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