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Die Corona-Pandemie bringt die Calwer Kreiskliniken an die Belastungsgrenze. Im Intensivbereich würden die Kapazitäten wegen Personalmangels bald nicht mehr ausreichen, so die Klinikleitung.

Der ärztliche Direktor der Calwer Kreiskliniken, Hubert Mörk, bezeichnete die Lage als "äußerst angespannt". Ein Drittel der 16 Intensivplätze sei derzeit mit Corona-Patienten belegt.

Halbe Kapazität im Intensivbereich

Deren Versorgung sei äußerst personalintensiv, gleichzeitig fehlen etliche Fachkräfte wegen Krankheit oder Quarantäne, so Mörk weiter. Deshalb habe man im Intensivbereich nur die halbe Kapazität zur Verfügung.

Zwar könne man im Notfall die Zahl der Intensivbetten verdoppeln, doch dann müsste der Normalbetrieb heruntergefahren und nicht dringende Operationen verschoben werden. Bislang hätten die Kreiskliniken 324 Corona-Patienten versorgt. Diese bleiben im Schnitt 18 Tage im Krankenhaus.

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