STAND

Die Vergabe der Buslinien im westlichen Enzkreis ist erneut gescheitert. Der Grund ist offenbar ein Rechenfehler der beauftragten Kanzlei. Peinlich, ärgerlich, unentschuldbar, so sind die Reaktionen aus dem Kreistag und den betroffenen Gemeinden. Wegen des schlichten Rechenfehlers ist die gesamte Ausschreibung des Busverkehrs in Neuenbürg, Straubenhardt und Birkenfeld ungültig. Der Enzkreis hat sich jetzt von der Kanzlei getrennt und erwägt eine Schadenersatzklage. Er muss mit dem Verfahren um zweiten Mal von vorne beginnen. Bereits im November hatte ein Gericht entschieden, dass die Linien wegen eines Formfehlers neu ausgeschrieben werden müssen. Eine Übergangslösung soll jetzt dafür sorgen, dass keine Busse ausfallen.

STAND
AUTOR/IN