STAND
AUTOR/IN

Das neue Besucherzentrum des Nationalparks Schwarzwald auf dem Ruhestein ist am Freitagnachmittag  feierlich eröffnet worden. Wegen Corona allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

"Der Nationalpark hat jetzt ein Zentrum, das schon von außen das Programm zeigt: Alles aus Holz und eine Spur wilder", sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) bei der Schlüsselübergabe.

Spektakuläre Architektur

Der Bau auf dem Ruhestein bei Baiersbronn im Kreis Freudenstadt hat vier Jahre gedauert. Er präsentiert sich mit spektakulärer Architektur. Vorbild für den Neubau ist der natürliche Wald mit frei liegendem Totholz. Die acht langgestreckten, quer aufeinanderliegenden Gebäuderiegel sind Baumstämmen nachempfunden.

Der Entwurf stammt vom Architekturbüro Sturm & Wartzeck aus Dipperz, das Anfang 2015 den Architekturwettbewerb gewann. Das neue Besucherzentrum auf dem Ruhestein bietet eine große Erlebnis-Ausstellung, Schulungsräume und genügend Platz für die Nationalparkverwaltung.

Klimafreundliches Verkehrskonzept

"Mit den neuen Regiobussen lässt sich das Nationalparkzentrum klimafreundlich ab Frühjahr 2021 stündlich aus allen Richtungen erreichen", betonte Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) bei der Eröffnung. Das nütze auch den Menschen im Schwarzwald, es verbessere ihren Zugang zum Schienenverkehr.

Erst ab Frühjahr für Besucher offen

Erste Besuchergruppen werden testweise ab Dezember durch die Ausstellung geführt. Im Frühjahr soll das neue Besucherzentrum des Nationalparks Schwarzwald dann für alle Besucher geöffnet werden. Wenn einmal alles läuft, wie es soll, dann werden täglich bis zu 800 Besucher hier oben auf dem Ruhestein erwartet, rund 100.000 im Jahr sollen im Besucherzentrum ein und aus gehen und von hier aus ihren Besuch im Nationalpark starten.

Das Gebäude selbst und seine Infrastruktur kosten rund 50 Millionen Euro. Etwa doppelt so viel, wie ursprünglich vorgesehen.

STAND
AUTOR/IN