Aussenaufnahme des Landgericht Karlsruhe, das Gericht beschäftigt sich jetzt auch mit dem Pyro-Skandal im Wildparkstadion.

Landgericht rollt Fall neu auf

Pyro-Skandal im Wildparkstadion Karlsruhe: Verurteilte gehen in Berufung

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Mathias Zurawski
Mathias Zurawski

Zwei Fans des Karlsruher SC haben Berufung gegen ihre Verurteilung im Zusammenhang mit einem folgenschweren Pyro-Skandal eingelegt. Bei dem Vorfall waren elf Menschen verletzt worden.

Zwei Fans des Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC haben Berufung gegen ihre Verurteilung im Zusammenhang mit einem folgenschweren Pyro-Skandal eingelegt, der sich im November 2022 ereignete. Die beiden Männer sind vom Karlsruher Amtsgericht nach dem Vorfall mit mehreren Verletzten unter anderem zu Bewährungsstrafen verurteilt worden.

Pyro-Skandal beschäftigt jetzt auch Landgericht Karlsruhe

Weil Berufung eingelegt wurde, wird sich in den kommenden Monaten auch das Karlsruher Landgericht mit dem Fall beschäftigten. Bei der Pyro-Aktion vor dem Heimspiel gegen den FC St. Pauli am 12. November 2022 waren elf Menschen zum Teil schwer verletzt worden. Eine Person erlitt bleibende Lungenschäden.

Die beiden Fans wurden Ende Mai in einem ersten von mehreren anstehenden Prozessen gegen die Verantwortlichen vor dem Karlsruher Amtsgericht zu Bewährungsstrafen von zehn Monaten bzw. einem Jahr, zu Geldstrafen in Höhe von jeweils 5.000 Euro sowie zu einem Stadionverbot verurteilt.

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Geldstrafe von 5.000 Euro Bewährungsstrafen und Stadionverbot für KSC-Fans wegen Pyroaktion

Zwei Fans des Fußball-Zweitligisten KSC sind vor dem Karlsruher Amtsgericht zu Bewährungsstrafen verurteilt worden. Sie waren an einer Pyroaktion beteiligt, bei der mehrere Menschen verletzt wurden.

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Welle von Gerichtsverhandlungen gegen KSC-Fans

Laut Gericht stehen in den kommenden Monaten bis zu 15 weitere Verhandlungen im Zusammenhang mit dem Pyro-Skandal bevor. Ein Teil davon ist laut einer Gerichtssprecherin bereits terminiert. So stehen am 1. Juli zwei weitere KSC-Fans vor Gericht.

Im Oktober müssen sich auch drei Mitarbeiter des Karlsruher Fanprojekts wegen Strafvereitelung vor dem Amtsgericht verantworten. Sie hatten sich geweigert, in Vernehmungen nach dem folgenschweren Vorfall Namen von für die Pyro-Aktion Verantwortlichen preiszugeben. Gegen die drei wurden bereits Strafbefehle über Geldstrafen in Höhe von jeweils 7.200 Euro erlassen. Dagegen legten sie Einspruch ein.

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