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Der Bau des Kriegsstraßen-Autotunnels in Karlsruhe geht in die Schlussphase. Im Straßenbahn-Tunnel beginnt bald der Probebetrieb. Das Ende der Arbeiten zur sogenannten Kombilösung ist absehbar.

In der Nacht zu Freitag wurden mithilfe zweier Autokräne die beiden Hilfsbrücken aus Stahl am Karlstor in Karlsruhe ausgehoben. Über sie fuhren in den vergangenen Monaten die Straßenbahnen.

Zwei Bahnhilfsbrücken über dem Karlstor werden ausgebaut  (Foto: KASIG)
Die beiden 24 Meter langen und 60 Tonnen schweren Bahnhilfsbrücken über dem Karlstor wurden ausgebaut und auf Lkws verladen. KASIG

Dann kann das letzte Stückchen Kriegsstraßen-Autotunnel fertig gestellt werden, wie Achim Winkel von der Karlsruher Schieneninfrastruktur Gesellschaft (Kasig) berichtet:

Bis Ende Mai soll der Tunnel komplett fertig sein. Was dann noch verlegt werden muss, sind Strom, Licht und Signale.

Kriegsstraßen-Umbau geht oberirdisch weiter

Oberirdisch gehen die Arbeiten weiter. Auf der Kriegsstraße entstehen die Gleise, vier Baumreihen und am Rand die Fahrbahnen für Autos und Radstreifen. Zeitverzögerungen durch schlechtes Wetter habe man durch mehr Leute auf der Baustelle und Wochenendarbeit wieder hereinholen können, so Winkel:

Mitte Dezember sollen auch alle Restarbeiten am Straßenbahntunnel unter der Kaiserstraße beendet sein, denn zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember geht die "Kombilösung" in Betrieb, ist sich Achim Winkel sicher.

Probebetrieb im Straßenbahntunnel noch im April

Zuvor muss allerdings im Probebetrieb bewiesen werden, dass auch alles funktioniert. Bisher gibt es nur vereinzelte Testfahrten. Noch im April soll der Probebetrieb laut Kasig beginnen. Dann muss auch der Stresstest mit 20 bis 30 Bahnen gleichzeitig im Tunnel bestanden werden. Reicht die Stromzufuhr und kann der geplante Takt auch eingehalten werden, sind Fragen, die der Stresstest beantworten soll.

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