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Seit Jahren gibt es Streit um marode und leerstehende Hotels und Bauruinen im Höhengebiet an der Schwarzwaldhochstraße. Bei einem runden Tisch legte Minister Wolf am Freitag einen Vier-Punkte-Plan vor.

Die leerstehenden Hotels und Bauruinen entlang der Schwarzwaldhochstraße waren am Freitag Thema eines Runden Tisches, zu dem der baden-württembergische Tourismusminister Guido Wolf (CDU) eingeladen hatte. An dem Gespräch nahmen Bürgermeister benachbarter Städte und Gemeinden, sowie Vertreter von Naturpark, Hotellerie und Tourismus teil. Der Runde Tisch geht zurück auf einen Besuch des Ministers vor etwa einem Monat im Höhengebiet.

Bauruinen müssen analysiert werden

Zur Lösung der baulichen und touristischen Probleme an der Schwarzwaldhochstraße soll demnächst eine Projektstelle eingerichtet werden, erklärte Wolf bei dem Gespräch. Die Bauruinen müssten zunächst analysiert werden. Danach müssten Rahmenbedingungen für mögliche Investoren geschaffen werden.

Projekt könnte Jahre dauern

Parallel dazu sollten Fördergelder besorgt und rechtliche Rahmenbedingungen für mögliche Abrisse oder Enteignungen ausgelotet werden. Die neu zu schaffende Projektstelle soll diese Aufgaben koordinieren. Laut Minister Wolf handelt es sich dabei um ein aus seiner Sicht zwingendes Projekt. Bis man am Ziel sei, werde es allerdings Jahre dauern.

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