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Viele Tiere bekommen jetzt im Frühling Nachwuchs. Neues Leben wartet an fast jeder Ecke im Streichelzoo in Bretten. Dass die Besucher wegen der Corona-Pandemie fehlen, ist für die Entwicklung vieler Tiere aber nicht unproblematisch.

Die acht kleinen Schweinebabys sind der der jüngste Nachwuchs im Tierpark. Vor zwei Wochen kamen sie auf die Welt Ganz eng aneinander gekuschelt liegen sie im kleinen Stall direkt neben der Mama. Mit ihrem schwarz-weiß gepunkteten Fell sehen sie aus wie kleine Dalmatiner Welpen. Tierpark Chefin Annika Willig liegt mit ihnen im Stroh und krault die kleinen Schweinchen liebevoll, ein Genuss für Mensch und Tier.

Ein tibetischer Grunzochse

An fast jeder Ecke des Tierparks wartet neues junges Leben. Rolf der Yak oder tibetischer Grunzochse, wie die Tiere auch genannt werden, ist zwar erst drei Monate alt, aber schon eine imposante Erscheinung. Und Euphelia das Ponyfohlen sieht mit ihrem hellen Fell aus wie ein kleiner Eisbär und weicht keinen Zentimeter von der Mama.

Der Babyboom im Streichelzoo kommt immer im Frühjahr. Doch diesmal ist alles anders, denn normalerweise sorgen die Besucher dafür, dass sich die Neugeborenen schnell an den Menschen gewöhnen. Doch der Mensch darf nicht rein. Die Kängurus sind und bleiben scheu. Kimba das Albino Känguru trägt ihren Nachwuchs im Beutel.

Die Besucher fehlen

Vorbei ist der Babyboom noch längst nicht. Das es bei vielen Ziegen bald los geht ist unübersehbar. Es ist zwar viel los im Tierpark Bretten, aber es fehlt doch etwas an Action und für die sorgen normalerweise eben die Besucher.

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