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Mario Schmidt ist Professor für ökologische Unternehmensführung. An der Hochschule Pforzheim kümmert er sich um Nachhaltigkeit und um die Frage, wie knapp unsere Rohstoffe werden.

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Als Jugendlicher engagierte sich Mario Schmidt in Südbaden in der Anti-Atomkraft-Bewegung. Es ging darum das Kernkraftwerk Wyhl zu verhindern. Naturschützer, Bauern und linke Studierende kämpften am Ende erfolgreich gegen das geplante Kraftwerk. Das hat Mario Schmidt geprägt. Das Thema Umwelt ließ ihn bis heute nicht mehr los.

Das Hobby Umwelt wurde zum Beruf

Zunächst studierte der Freiburger Atomphysik, weil er nicht nur gegen Kernkraftwerke protestieren, sondern sie auch verstehen wollte. Dann arbeitete er für das Heidelberger Institut für Energie- und Umweltforschung (Ifeu) und kehrte so zu seinem Hobby Umwelt zurück, erzählt Mario Schmidt im Sonntagsspaziergang in SWR4 Baden-Württemberg. 

Heute ist Mario Schmidt Professor für ökologische Unternehmensführung an der Hochschule Pforzheim. Der Nachhaltigkeitsexperte hat mit seiner Forschungsgruppe die Energie- und Stoffstromanalyse aufgebaut. Er berät die baden-württembergische Landesregierung und Industrieunternehmen zu den Themen Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit.

"In Sachen Klima und Rohstoffknappheit stehen wir vor einer Zeitenwende. Wir werden nicht so weiter machen können wie bisher".

Mario Schmidt, Professor an der Hochschule Pforzheim

Dabei verliert er die Umwelt nie aus dem Blick. Nicht die Rohstoffknappheit sei das große Problem, sondern die Frage, mit welchem Energieeinsatz und mit welchem ökologischen Rucksack die von der Menschheit benötigten Rohstoffe gefördert und gewonnen werden können.

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