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Viele Kinder – vor allem in den größeren Städten – sind nur noch sehr selten in der Natur unterwegs. Im Wald zu sein, Tiere zu beobachten und Spuren lesen, das haben manche noch nie getan. Um Kindern die Natur näherzubringen, gibt es im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord die „Naturpark-Entdeckertage“.

Biologie-Unterricht im verschneiten Schwarzwald

Schulklassen können sich dort melden und bekommen dann Einblicke in den Wald und seine Tiere. Am Dienstagvormittag waren Drittklässler der Naturpark-Schule Hilpertsau auf dem Kaltenbronn unterwegs.

Die Schüler schleichen durch den Wald und versuchen, Tiere zu entdecken. Was sie finden, sind vor allem aber Spuren im Schnee von Fuchs, Marder, Hase oder Reh. Für die Kinder ist das spannend und sie erfahren dabei auch eine ganze Menge.

Auf den Spuren von Reh, Marder und Co.

Wenn man ganz leise ist, kann man am Waldrand Rehe sehen. Fuchs, Marder, Wildschwein und Co. zeigen sich heute nicht. Bei 20 Kindern im Schnee ist das kein Wunder. An verschiedenen Stationen zwischen den Bäumen halten die Kinder an. Dort erfahren sie, wie die Tiere im Winter überleben. Manche halten Winterschlaf, wie bestimmte Mäuse und Igel, andere wie Füchse oder Auerhühner müssen sich in der Kälte und im Eis durchschlagen.

Zwei Stunden wandern die Kinder durch den Winterwald auf dem Kaltenbronn. Dann geht es zur Vesperpause. Im Rahmen des Schulunterrichts in der Natur unterwegs zu sein, das gefällt den Kindern.

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