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Die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden zeigt in einer neuen Ausstellung Werke der österreichischen Künstlerin Valie Export. Sie gilt als Pionierin der feministischen Aktionskunst.

Unter dem Titel Fragmente einer Berührung sind in der Staatlichen Kunsthalle bis zum 31. Dezember 2020 große Rauminstallationen, Fotografien und Filme zu sehen, die besondere Momente des Gesamtwerks der Künstlerin hervorheben: die Berührung. SWR Reporter Patrick Neumann hat sie sich angesehen:

Kunst als Widerstand gegen Sexismus

In der Ausstellung ist beispielsweise die "Body Sign Action" aus dem Jahrn 1970 zu sehen, die die Künstlerin mit einem auf ihren Oberschenkel tatowierten Strumpfhalter zeigt. Die Fotografien betonen nach Angaben der Staatlichen Kunsthalle den persönlich gelebten Widerstand gegen Sexismus und von der Gesellschaft gesteuerte Unterdrückungsmechanismen.

20 Arbeiten und Serien werden in der Ausstellung gezeigt. Nach Angaben der Staatlichen Kunsthalle wird dabei auf die übliche chronologische Anordnung monografischer Ausstellungen verzichtet. Die Ausstellung folge stattdessen der kuratorischen Entscheidung.

Pionierin der feministischen Aktionskunst

Valie Export wurde Ende der 1960er-Jahre zur Pionierin der feministischen Aktionskunst und zur Vorreiterin des Expanded Cinema. Viele ihrer Werke gelten heute als Klassiker der feministischen Kunst. Valie Export ist in diesem Jahr ihren 80. Geburtstag gefeiert und lebt in Wien.

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