STAND

Die Anfang Mai gemessene leicht erhöhte radioaktive Strahlung in einem Abwasserkanal des KIT Campus Nord geht vermutlich auf ein Ereignis aus dem Jahr 1972 zurück. Das hat das Bundesumweltministerium mitgeteilt, eine Gefahr für die Bevölkerung bestehe nicht. Zuerst hatten die Badischen Neuesten Nachrichten (BNN) berichtet. Anfang Mai waren im Internet Hinweise auf eine erhöhte Strahlung im Hirschgraben, dem Abwasserkanal des ehemaligen Kernforschungszentrum Karlsruhe aufgetaucht. Die Tiefe, in der jetzt das Isotop Americium-241 im Boden gefunden wurde, spreche für einen Eintrag vor vielen Jahren, teilte das Ministerium auf eine Anfrage der Karlsruher Bundestagsabgeordneten der Grünen Sylvia Kotting-Uhl mit. Am 13. Mai 1972 gab es einen Pumpendefekt in der Hauptabteilung Dekontaminationsbetriebe. Dieser sei gemeldet und untersucht worden. Die geltenden Grenzwerte seien damals nicht überschritten worden.

STAND
AUTOR/IN