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Die IG Metall Pforzheim hat mit verschiedenen Aktionen an 13 Orten auf aktuelle Probleme aufmerksam gemacht. Höhepunkt war eine Protestkundgebung in Niefern-Öschelbronn (Enzkreis) mit 100 Teilnehmern.

Im gesamten Enzkreis, aber auch in Vaihingen (Kreis Ludwigsburg), Ittersbach, Bretten und Bruchsal (Kreis Karlsruhe) haben Gewerkschafter und Betriebsräte am Aktionstag die Beschäftigten über wichtige Themen aufgeklärt.

Gewerkschaft will auf verschiedene Themen aufmerksam machen

Dabei ging es beispielsweise um Arbeits- und Gesundheitsschutz in der Coronakrise oder um geplante Stellenstreichungen wie bei Mahle und Harman Becker. Mancherorts wurden Zelte aufgebaut oder es gab Telefonaktionen.

Höhepunkt war am Mittag eine Protestkundgebung bei Karl Klink in Niefern-Öschelbronn (Enzkreis) mit IG-Metall-Bezirkschef Roman Zitzelsberger. Rund 100 Menschen waren dabei und machten ihrem Ärger Luft. Sie wollen ihren Tarifvertrag behalten, den die Geschäftsführung zum Jahresende gekündigt hat. Dennoch ist allen klar: Die Probleme gerade für Maschinenbauer wie die Firma Karl Klink, die an der schwächelnden Automobilindustrie hängen, sind in den letzten Monaten größer geworden.

Die Beschäftigten der Firma Karl Klink in Niefern hoffen dennoch auf ein Einlenken ihrer Geschäftsführung, den Tarifvertrag doch fortzusetzen. Sie haben schon auf einen Teil ihres Weihnachtsgeldes verzichtet.

Testlauf für Warnstreiks in Tarifrunde

Der Aktionstag der IG Metall sollte auch ein Testlauf dafür sein, mit welchen Aktionsformen die anstehende Tarifrunde in Coronazeiten gestalten werden kann. Corona erhöhe zwar den Aufwand für solche Protestaktionen, aber man lasse sich nicht davon abhalten, so die Gewerkschafter.

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