Peter Weibel bleibt Leiter des Karlsruher ZKM (Foto: Imago, SKATA)

Streit über Vertragsverlängerung geklärt Peter Weibel bleibt bis 2023 Leiter des ZKM

Der Vertrag von Peter Weibel als Leiter des ZKM wird über das Jahr 2020 hinaus verlängert. Zuvor hatte es offenen Streit über die Vertragsverlängerung gegeben.

Der Stiftungsrat des Zentrums für Kunst und Medien Karlsruhe hat sich einstimmig darauf geeinigt, dass Peter Weibel bis zum 31. März 2023 im Amt bleibt. Das teilte Kunst-Staatssekretärin Petra Olschowski nach der Sitzung mit.

"Es ist wichtig, dass wir diese für Baden-Württemberg und Karlsruhe wichtige Position nun einvernehmlich und abschließend mit den Beteiligten klären konnten."

Petra Olschowski, Kunst-Staatssekretärin
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Auch Oberbürgermeister Frank Mentrup sprach von einer einvernehmlichen Lösung. Er hatte sich zuvor gegen eine Verlängerung des Vertrags ausgesprochen.

"Ich bin froh, dass wir in gutem Einvernehmen einen Kompromiss gefunden haben, der von allen Beteiligten mitgetragen wird. Damit ist der Weg frei, um die Nachfolgefrage in Ruhe angehen zu können."

Frank Mentrup (SPD), Oberbürgermeister Karlsruhe
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Nachfolger wird weiter gesucht

Trotzdem sollen parallel Gespräche mit potentiellen Nachfolgern für die Leitung des ZKM weitergeführt werden. Weibel wolle den Prozess mit unterstützen und bleibt auch weiter Kurator der Karlsruher Schlosslichtspiele.

Peter Weibel plant indes zwei weitere Ausstellungen in Karlsruhe bis zum Jahr 2023. Die zweite soll mit dem Titel "Renaissance 2.0" in Zusammenarbeit mit der Kunsthalle Karlsruhe wenige Tage vor seinem Abschied 2023 starten. Peter Weibel sagte zu seiner Vertragsverlängerung:

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