Aussenaufnahme des Landgericht Baden-Baden (Foto: dpa Bildfunk, Uli Deck)

Wegen verbotener Preisabsprachen Strafbefehl gegen Bauunternehmer in Baden-Baden

Das Amtsgericht Baden-Baden hat einen Strafbefehl von 10 Monaten Haft auf Bewährung gegen einen Bauunternehmer erlassen. Er hatte verbotene Preisabsprachen bei drei Bauausschreibungen in Baden-Baden und Karlsruhe zugegeben.

Unter anderem für die Sanierung des Baden-Badener Leopoldsplatzes hatte der ortsansässige Bauunternehmer ein Angebot von knapp 4,3 Millionen Euro abgegeben. Zuvor überredete er eine überregional tätige Baufirma, als Konkurrent aufzutreten und ein etwas höheres Angebot zu machen, um so seine eigenen Chancen zu verbessern. Dennoch kam der Baden-Badener Bauunternehmer in keinem Fall zum Zuge.

Verdacht der Bestechung nicht bestätigt

Laut Staatsanwaltschaft räumte er auch den Vorwurf ein, Gespräche mit Mitarbeitern, Anwälten oder städtischen Mitarbeitern heimlich aufgezeichnet zu haben. Dafür bekam er eine Geldstrafe. Nicht bestätigt habe sich der Verdacht, dass er einen Mitarbeiter der Bauverwaltung bestochen habe.

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