Waldschäden nach Unwetter in Malsch (Foto: SWR)

Nach Unwetter bei Malsch Erste Aufräumarbeiten im Hardtwald bewältigt

Nach dem schweren Unwetter Anfang August im Hardtwald bei Malsch (Kreis Karlsruhe) haben die Aufräumarbeiten begonnen. Insgesamt hatte der Sturm dort in einem Umkreis von sieben Kilometern Bäume umgerissen.

Inzwischen seien alle Waldwege im Hardtwald bei Malsch (Kreis Karlsruhe) wieder frei, erklärte Forstleiter David Wipfler im Gespräch mit dem SWR. "Wir haben aber noch nicht alle Gefahren beseitigt", so Wipfler weiter. Deswegen sollten Spaziergänger die Wege im Wald noch immer meiden. Zu groß sei das Risiko vor umfallenden Bäumen oder herabstürzenden Ästen. Bisher konnten 2.000 Festmeter Holz links und rechts im Wald von der B3 abgearbeitet werden. Im Moment würde man sich vor allem auf die Bereiche konzentrieren, wo das Unwetter die stärksten Schäden hinterlassen hat. Dazu gehört auch der Sportplatz in Malsch-Sulzbach. Dort hatte der Sturm mehrere Bäume und Flutlichtmasten umgestürzt.

Das waren die Schäden nach dem Unwetter

Sturmschäden nach Unwetter im Kreis Karlsruhe Entwurzelte Bäume, überflutete Straßen

Unwetterfolgen im Landkreis Karlsruhe (Foto: SWR)
Das Unwetter hatte zahlreiche Bäume entwurzelt, wie hier in Malsch (Kreis Karlsruhe). Bild in Detailansicht öffnen
Auch die B3 bei Ettlingen hatte es getroffen. Durch den Sturm waren hunderte Bäume auf die Straße gefallen. Bild in Detailansicht öffnen
Überall in der Region liefen Aufräumarbeiten ... Bild in Detailansicht öffnen
... die umgefallenen Bäume wurden mit schwerem Gerät beseitigt. Bild in Detailansicht öffnen
Sturmschäden führten zu Sperrungen zwischen Rastatt und Karlsruhe. Bild in Detailansicht öffnen
Das heftige Sommergewitter hatte auch über der A5 bei Karlsruhe gewütet - die Fahrbahn war teilweise bis zu 30 Zentimeter geflutet. picture alliance/-/Einsatz-Report24/dpa Bild in Detailansicht öffnen
Nach bisherigen Schätzungen des Polizeipräsidiums Karlsruhe entstand durch das Unwetter ein Gesamtschaden von 250.000 Euro. Bild in Detailansicht öffnen

Zerstörtes Holz zum Verkauf nicht geeignet

Ein Fünftel des Waldes in Malsch sei bei dem Unwetter Anfang des Monats zerstört worden, heißt es in der Gemeinde. Zum Weiterverkauf sei das Holz nicht geeignet, so Wipfler, weil es gebrochen ist. Bis Weihnachten soll der größte Teil der zerstörten Bäume im Hardtwald aufgeräumt sein, so die Prognose des Forstleiters. Wie hoch die finanziellen Schäden sind, ist noch nicht klar.

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