Lagaerdère versus KSC (Foto: SWR)

Vertragskündigung nicht rechtmäßig? Streit mit Vermarkter: KSC droht Niederlage

Fußball-Zweitligist Karlsruher SC droht im Streit mit Sportvermarkter Lagardère eine Niederlage vor Gericht. Der KSC hatte den Vertrag mit Lagardère gekündigt, am Freitag wurde vor dem Karlsruher Landgericht verhandelt.

Der Vermarkter hält die vom KSC ausgesprochenen Kündigungen für unwirksam. Nach monatelanger Auseinandersetzung muss jetzt das Landgericht entscheiden.

Kündigungen offensichtlich fragwürdig

Zunächst hatte der Verein die Zusammenarbeit mit Lagardère im vergangenen Dezember für beendet erklärt, trotz Kündigungsausschluss in dem bis 2027 geltenden Vertrag. Nach einem offenen Streit kündigte der KSC im vergangenen März erneut. Das Gericht zweifelt die Wirksamkeit der Kündigungen an. Eine Einigung kam nicht zustande.

Hohe Schadenersatzfordung droht

In einigen Wochen will das Karlsruher Landgericht das Urteil verkünden. Unterliegt der Karlsruher SC, dann droht ihm eine Schadenersatzforderung in Millionenhöhe. Andererseits sei man bereit, die Zusammenarbeit mit dem Verein wie gehabt wieder aufzunehmen, betonte Lagardère-Anwalt Christoph Schickardt in der Verhandlung.

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