Eine Friseurin föhnt die langen Haare einer Kundin (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Britta Pedersen)

Urteil des Landgerichts Karlsruhe Maskenbildner sind keine Friseure

Ein Maskenbildner darf nicht die Leistungen eines Friseurs anbieten und damit werben. Auf die entsprechende Entscheidung des Landgerichts Karlsruhe hat die Handwerkskammer Karlsruhe hingewiesen.

Ein Maskenbilder aus dem Raum Karlsruhe hatte auf Preislisten mit "Waschen, Schneiden, Föhnen" oder "Komplettfärbung" geworben, also mit für einen Friseursalon typischen Angeboten. Das Landgericht hat diese Werbung verboten, weil die Tätigkeiten nur von eingetragenen Friseuren angeboten werden dürfen.

Maskenbildner stehen nicht in der Handwerksrolle

Maskenbildner seinen nicht in der entsprechenden Handwerksrolle eingetragen. Die Entscheidung habe Signalwirkung, so die Handwerkskammer. Immer wieder komme es vor, dass Maskenbildner einen Friseursalon betreiben. Die Kammer will unter anderem mit Bußgeldern gegen falsche Friseure vorgehen.

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