Drei Laborflaschen mit alternativen Kraftstoffen (Foto: SWR, Rebekka Plies)

Startschuss für "reFuels" bei der MiRO Alternative Kraftstoffe aus Karlsruhe

In der Karlsruher Mineralölraffinerie MiRO sollen in den kommenden Jahren Kraftstoffe entwickelt werden, die nicht auf Basis von Mineralöl hergestellt werden.

Das von der Landesregierung unterstützte Forschungsprojekt heißt: "reFuels - Kraftstoffe neu denken". Die Herstellung von alternativen Kraftstoffen soll in den kommenden zwei Jahren deutlich vorangetrieben werden.

Die Industrie, das Land Baden-Württemberg sowie das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) investieren 20 Millionen Euro in das Projekt. Damit wollen sie Alternativen zu fossilen Brennstoffen etablieren. Kern von "reFuels" ist es, Kraftstoffe synthetisch aus erneuerbaren Stoffen, wie etwa Stroh, herzustellen und damit den Verkehr zukünftig nachhaltiger zu machen.

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Auch Deutschlands größte Raffinerie, die Karlsruher MiRO, erhofft sich durch "reFuels" eine neue Perspektive, um in Zukunft die Umstellung von Mineralöl hin zu erneuerbaren Energien zu schaffen. Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) mahnte beim Projektstart aber auch an, dass es nicht allein bei "neu denken" bleiben dürfe, sondern man müsse endlich anfangen "zu machen".

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