Blutkonserve (Symbolbild) (Foto: dpa Bildfunk)

Rotes Kreuz gibt Entwarnung für Region Rastatt/Baden-Baden Blutspenden nach PFC-Probe freigegeben

Die Blutspenden aus der Region Rastatt und Baden-Baden dürfen wieder voll verwendet werden. Wegen möglicher Belastungen durch PFC war das Blutplasma vorsichtshalber eingelagert worden.

Die Blutflüssigkeit, das sogenannte Blutplasma, hatte das Rote Kreuz vorsichtshalber seit 2017 nicht mehr verwendet und vorläufig eingefroren. Inzwischen hat das Landesgesundheitsamt die Bevölkerung untersucht. Das Ergebnis: Nur in einem kleinen Bereich der Region wiesen die Bewohner erhöhte PFC-Werte im Blut auf. Wie der Blutspendedienst des Roten Kreuzes am Montag bekannt gab, wurde deshalb entschieden, das Plasma für die Verarbeitung zu Blutpräparaten freizugeben.

Blutspenden werden gemischt

Für die Präparate würden tausende Blutspenden gemischt und gereinigt. Durch die hohe Verdünnung sei das Risiko einer PFC-Belastung ausgeschlossen, erklärte das Rote Kreuz. Ähnlich werde verfahren, wenn Blutspender bestimmte Medikamente nehmen.

STAND