EU-Atomforschungsstelle (Foto: SWR)

Projekt der Europäischen Union Neues Atom-Forschungslabor am KIT-Campus

Eines der wichtigstes EU-Atomforschungszentren befindet sich in der Region Karlsruhe. Heute ist dort ein neues Labor auf dem Gelände des KIT-Campus Nord eingeweiht worden.

Der Neubau in Eggenstein-Leopoldhafen (Kreis Karlsruhe) war zu Baubeginn umstritten, weil in den Labors mit radioaktivem Material gearbeitet wird. Rund 180 Kilogramm Plutonium und 50 Kilogramm Uran sollen dort künftig lagern dürfen, deutlich mehr als bisher.

Durch den Neubau verbessere sich aber die Sicherheit, so die Experten der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Union (JRC). Bisher waren die Laborgebäude zum Beispiel nicht gegen Flugzeugabstürze gesichert. Im Genehmigungsverfahren hatte sich das JRC verpflichtet, nicht an der Entwicklung von Reaktoren der vierten Generation mitzuwirken, sondern ausschließlich Sicherheits- und Sicherungsforschung an Kernbrennstoffen im neuen M-Gebäude durchzuführen.

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