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Pippilotta bewegte die Gemüter Karlsruher Eichhörnchen wird ausgewildert

Eichhörnchen Pippilotta hat Schlagzeilen gemacht, als es Anfang August einen jungen Mann in Karlsruhe so lange verfolgte, bis der die Polizei holte. Pippilotta war völlig entkräftet und musste aufgepäppelt werden. Jetzt winkt die Freiheit.

Pippilotta kam in die neu gegründete Wildtier-Auffangstation Karlsruhe, kurz Witas. Dort haben sich die Tierärztin Astrid Fritzenschaf und ihre Tochter um das Eichhorn-Baby gekümmert und es aufgepäppelt. Sie gehen davon aus, dass das fünf bis sechs Wochen alte Tier aus einem Nest gefallen war und aus purer Not den Mann in der Karlsruher Nordstadt verfolgte. Die Kleine war stark dehydriert, schwach und an einem Auge leicht verletzt.

Bald wieder in Freiheit

Nach wochenlanger Pflege geht es ihr nun wieder gut. In einer Voliere in der Karlsruher Waldstadt unter hohen Bäumen gewöhnen sich Pippilotta und ihr Zimmergenosse Björn nun langsam an die freie Natur. Björn wurde nur wenige Tage vor Pippilotta gefunden. Gemeinsam seien sie in den vergangenen Wochen nun kräftig gewachsen, sagt Larissa Fritzenschaf. Von der kleinen, um ihr Leben kämpfenden Pippilotta, sei nichts mehr zu sehen.

In der Auswilderungsvoliere haben die beiden Eichhörnchen gelernt, Nüsse zu knacken. Sie klettern und springen genauso gut wie ihre Artgenossen in freier Natur. In den nächsten Tagen wird Larissa Fritzenschaf den Weg in die Freiheit öffnen.

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