Stadt und Land entscheiden über Zukunft des Karlsruher Modells (Foto: Imago, imago images / Ralph Peters)

ÖPNV in der Region Karlsruher Modell: Weichen für Zukunft gestellt

Die Stadt Karlsruhe und das Land Baden-Württemberg haben die Weichen für die Zukunft des regionalen ÖPNV gestellt. In Zukunft sollen Aufträge direkt vergeben werden können.

Im sogenannten "Karlsruher Modell" sind Straßenbahnen und Regionalbahnen verknüpft, sodass der Fahrgast ohne Umsteigen sowohl in der Stadt, als auch über Land fahren kann. Um das System zu erhalten und weiterzuentwickeln, sollen künftig Verkehrsleistungen nicht mehr ausgeschrieben werden müssen, sondern direkt an die AVG und die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) vergeben werden können. Für Karlsruhes Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD) ist damit die Zukunft des regionalen ÖPNV auch nach 2022 gesichert:

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Behörden schließen sich zusammen

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Damit soll gewährleistet werden, dass Streckenabschnitte nicht an private Anbieter gehen und das Netz in der Hand der AVG bleibt. Um eine Direktvergabe möglich zu machen, schließen sich das Verkehrsministerium, die Stadt und der Landkreis Karlsruhe und der Landkreis Germersheim in einer "Gruppe von Behörden" zusammen. Jährlich nutzen rund 170 Millionen Fahrgäste das System.

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