Ein gepflügtes Feld neben Rapsfeldern (Foto: Getty Images, Thinkstock -)

Länderübergreifender Versuch für neue Erkenntnisse PFC-Großversuch bei Baden-Baden startet

In einem Großversuch werden ab Dienstag Bodenproben von PFC-belasteten Ackerflächen in Baden-Baden und Hügelsheim genommen. Damit sollen die Auswirkungen aufs Grundwasser untersucht werden.

Konkret geht es bei dem Versuch darum, neue Erkenntnisse über die Fließeigenschaften von PFC-Verbindungen im Grundwasser zu gewinnen. Dazu werden ab Dienstag sogenannte Großlysimeter - das sind etwa zwei Meter hohe Zylinder - in den Ackerboden gestochen. Durch diese Prozedur werden dann Erdschichten herausgenommen.

Großlysimeter für PFC-Untersuchungen (Foto: Pressestelle, LfU Bayern)
Mit solch einem Großlysimeter wird die Erde ausgehoben. Pressestelle LfU Bayern

Langzeitversuch in Bayern

Die tonnenschweren Bodenproben werden zum Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) nach Wielenbach in Bayern transportiert. In einem Langzeitversuch lässt das Amt dann Regenwasser durch die Erdproben laufen. Das aufgefangene Sickerwasser soll schließlich in einem Karlsruher Forschungslabor analysiert werden, um daraus neue Informationen über die langkettigen PFC-Verbindungen zu erhalten.

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