Die Karlsruher Rheinhäfen von oben. (Foto: Pressestelle, Pressestelle Rheinhäfen/Fabry)

Nach dem Trockenjahr 2018 Karlsruher Rheinhäfen ziehen positive Halbjahresbilanz

Nach den Problemen mit Niedrigwasser im Vorjahr hat sich der Warenumschlag an den Karlsruher Rheinhäfen nun erholt. Auch das Ölgeschäft schreibt nach Angaben der Hafen-Chefin wieder normale Zahlen.

Die vergangenen Monate habe es genügend geregnet, sagte die Geschäftsführerin der Karlsruher Rheinhäfen Patricia Erb-Korn dem SWR. Derzeit liege der Pegel bei über sechs Metern, er sei damit ausreichend für die Rheinschifffahrt. "Alles über 4,50 Meter ist perfekt", so Erb-Korn.

Umsatz hat sich stabilisiert

Und auch der Umsatz befinde sich wieder auf einem durchschnittlichen Niveau: Bis Juli hatte der Hafen nach der eigenen Bilanz beispielsweise knapp über vier Millionen Tonnen an Öl und Kohle umgeschlagen. Zwar sei der Anteil des Öls um 500.000 Tonnen zurückgegangen, habe sich aber auch nur wieder bei normalen Zahlen eingependelt: Im vergangenen Jahr war durch die Sanierung einer Festland-Pipeline außergewöhnlich viel Öl den Rhein hinauf transportiert worden.

Luftaufnahme der Rheinhafeneinfahrt in Karlsruhe mit der Kohleverladung (Foto: SWR)
Nach wie vor große Bedeutung hat der Kohleumschlag in Karlsruhe, hauptsächlich für das gleich bei der Hafeneinfahrt gelegene große Rheinhafen-Dampfkraftwerk der Energie Baden-Württemberg (EnBW).

Ein normales Jahr liege so bei knapp über sieben Millionen Tonnen Schiffsgüterumschlag, so die Geschäftsführerin der Karlsruher Rheinhäfen. Jetzt sei zwar erst August und das Jahr damit noch nicht vorbei, wenn aber keine Trockenperiode wie 2018 mehr komme, sehe dieses Jahr und die Zukunft der Karlsruher Rheinhäfen positiv aus, so Erb-Korn.

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