Pforzheimer Polizei schließt Ermittlungen ab (Foto: picture-alliance / Reportdienste)

Nach Tod von Hobbyjäger Pforzheimer Polizei schließt Ermittlungsakten

Im Fall des getöteten Hobbyjägers aus Birkenfeld (Enzkreis) hat die Polizei die Ermittlungen abgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft entscheidet jetzt, ob sie Anklage erhebt.

Hunderten von Spuren war die bis zu 40-köpfige Sonderkommission nachgegangen, seitdem der Birkenfelder Ende August als vermisst gemeldet wurde. Fünf Wochen später fand man in einem Waldstück bei Pforzheim die Leiche des Mannes. Die Kriminalpolizei geht von einem Gewaltverbrechen aus. Mitte Oktober nahm sie den Hauptverdächtigen fest, einen 29 Jahre alten Italiener, der bis heute zu den Vorwürfen schweigt. Ihm werfen die Ermittler Mord im Zusammenhang mit Raubdelikten vor.

Aktenordnergallerie im Fall des verschwundenen Jägers (Foto: Polizeipräsidium Karlsruhe)
Die Akten der Sonderkommission Wagner Polizeipräsidium Karlsruhe

Mehrere Männer unter Verdacht

Die Polizei kam außerdem einem 42-Jährigen auf die Spur, der beim Abtransport der Leiche geholfen haben soll. Daneben sollen zwei weitere Männer beteiligt gewesen sein. Mit ihnen soll der Italiener geplant haben, eine 60-jährige Frau aus dem Enzkreis auszurauben und zu töten. Wo sich die umfangreiche Waffensammlung des getöteten Hobbyjägers aus Birkenfeld befindet, ist nach wie vor ungeklärt.

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