Mikrotunneling ohne aufwändige Baustelle Fernwärmebohrung unter der Karlsruher Südtangente

Am Mittwoch soll mit einem ressourcenschonenden Bohrverfahren ein Leitungsrohr unter der Karlsruher Südtangente (B10) hindurchgepresst werden. Die Arbeiten laufen bei fließendem Verkehr.

Die Südtangente bei der Ausfahrt Rüppurr/Dammerstock muss nicht einmal gesperrt werden. Das sogenannte Mikro-Tunneling spart nach Angaben der Stadtwerke Karlsruhe Zeit und Kosten für eine aufwändige Baustelle.

Der Einstiegsschacht für die Bohrung unter der Erde liegt neben der Fahrbahn der Südtangente (Foto: SWR)
Der Einstiegsschacht für die Bohrung unter der Erde liegt neben der Fahrbahn der Südtangente

Fernwärmeleitungen werden durch Rohr hindurch verlegt

In dem Verfahren wird ein knapp 150 Meter langes Betonrohr unter der Straße durchgepresst. In diesem Rohr sollen dann Fernwärmeleitungen verlegt werden. Damit soll der Karlsruher Stadtteil Rüppurr für die Fernwärme erschlossen werden.

Die Stadtwerke wenden rund 1,7 Millionen Euro für das Bohrverfahren auf. Insgesamt investieren die Stadtwerke rund zehn Millionen Euro in die Fernwärmeerschließung des Karlsruher Stadtteils.

STAND