Tödliche Messerstecherei in Karlsbad (Foto: Aaron Klewer / Einsatz-Report24)

Streit auf der Straße Haftbefehl nach tödlichem Messerangriff in Karlsbad

Nach der tödlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen junger Männer in Karlsbad sitzt ein 18-Jähriger in Untersuchungshaft. Ein weiterer Beschuldigter ist wieder auf freiem Fuß.

Die Staatsanwaltschaft wirft beiden gemeinschaftlichen Totschlag vor. Sie wurden am Dienstag dem Haftrichter vorgeführt. Möglicherweise will die Staatsanwaltschaft Rechtsmittel gegen die Freilassung des zweiten Beschuldigten einlegen und so ebenfalls eine Untersuchungshaft erwirken, so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Karlsruhe.

Bei dem Streit in der Nähe des Bahnhofs von Karlsbad-Langensteinbach sind am Montagabend sechs junge Männer aufeinander getroffen - sofort sei es zwischen den beiden Dreiergruppen zu körperlichen Auseinandersetzungen gekommen, so die Polizei. Jonas Keinert:

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Tödliche Verletzungen am Hals

Die Männer haben laut Polizei und Staatsanwaltschaft auch Messer eingesetzt. Dabei wurde ein 31-Jähriger so schwer am Hals verletzt, dass er seinen Verletzungen noch am Tatort erlag. Ein 22-jähriger Begleiter des Opfers musste nach einer Schnittverletzung am Arm im Krankenhaus behandelt werden. Er konnte die Klinik mittlerweile wieder verlassen.

Hintergründe des Streits unklar

Die Polizei konnte drei Verdächtige festnehmen. Zeugen hatten die Beamten unter anderem zu einer Gartenhütte geführt, wo sich zwei 18-Jährige nach der Auseinandersetzung versteckt gehalten haben. Ein weiterer 20-jähriger Verdächtiger wurde in einem Linienbus festgenommen. Die Ermittlungen dauern an, die Hintergründe der Tat sind noch unklar.

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