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Kopfgeld ausgesetzt "Mordaufruf" gegen Hund in Karlsbad

Ein Unbekannter hat in Karlsbad (Kreis Karlsruhe) Flugblätter verteilt, auf denen er dazu aufruft, einen Hund zu töten. Der Verfasser stellt 1.000 Euro in Aussicht.

Die Flugblätter sind am vergangenen Wochenende in zwei Karlsbader Ortsteilen aufgetaucht. Sie lagen in Briefkästen oder wurden an Autos befestigt. Der Verfasser fordert auf den Zetteln, den Hund einer in der Gemeinde lebenden Familie zu töten. Er bietet dafür eine "Belohnung" von 1.000 Euro. Catharin Reinmuth war in Karlsbad:

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"Wir haben schon mehrfach Hundeköder gehabt, mit denen Hundehasser aufgetreten sind. Aber diese Art und Weise ist uns neu."

Frank Otruba, Polizeipräsidium Karlsruhe

Strafanzeige wegen Verleumdung

Der Polizei liegen rund 50 Exemplare vor. Wie viele Flugblätter in Umlauf gebracht worden sind, ist nicht bekannt. Auf den Flugblättern wurde ein Bürger der Gemeinde namentlich als Verfasser mit Adresse genannt. Er hat mittlerweile Strafanzeige wegen Verleumdung erstattet. Außerdem ermittelt die Polizei wegen öffentlicher Aufforderung zu einer Straftat.

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