Steinpilz aus dem Bienwald (Foto: Peter Müller, Pilzexperte Bad Herrenalb)

Kein gutes Jahr für Pilze Pilzsammler müssen im Schwarzwald suchen

Wegen der anhaltenden Trockenheit gibt es in diesem Jahr auch in der Region so wenig Pilze wie selten. Sammler können nur im Nordschwarzwald auf Funde hoffen.

In Höhenlagen hat es in den vergangenen Monaten mehr geregnet, das hat das Pilzwachstum begünstigt. In den tieferliegenden Gebieten herrscht dagegen seit April extreme Trockenheit. Die Folge: Eines der schlechtesten Pilzjahre seit langem, heißt es von der Arbeitsgruppe Pilze des Naturwissenschaftlichen Vereins Karlsruhe.

Beliebte Speisepilze wie Pfifferlinge und Steinpilze seien aktuell kaum zu finden. Es gibt aber auch Pilze, die mit der Trockenheit gut klarkommen, wie zum Beispiel der Schwefelporling. Für alle anderen gilt: nur nach langanhaltendem Regen werden die Pilze noch vermehrt wachsen - und ungefähr zehn Tage nach Einsetzen des Regens aus der Erde kommen.

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