Neubau (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Foto: Uwe Anspach/dpa)

Immobilienmarktbericht 2018 Verknappung treibt die Immobilienpreise in Karlsruhe nach oben

Die Preise für Immobilien in Karlsruhe bei Erst- und Weiterverkäufen steigen weiter deutlich. Kriterien wie Lage und Wohnungsgröße werden dabei immer unwichtiger. Das geht aus dem Immobilienmarktbericht 2018 hervor.

Beim Kauf von Neubauwohnungen mussten Käufer im letzten Jahr rund neun Prozent mehr investieren als im Jahr zuvor und das, obwohl 2018 mehr Wohnungen auf den Markt kamen als noch 2017. Im Schnitt mussten Käufer in Karlsruhe zwischen 4.300 und 6.300 Euro für den Quadratmeter zahlen.

Die Zahl der neu gebauten Wohnungen wächst laut dem Bericht zu langsam, Wohnraum wird immer knapper. Bei den Weiterverkäufen wird das besonders deutlich: die Gutachter haben die Preise seit 2010 analysiert und rechnen bis 2020 mit einer Verdopplung. Wer also einst eine Wohnung für 100.000 Euro gekauft hat, könnte sie im nächsten Jahr für 200.000 Euro weiterverkaufen, wobei Lage und Größe der Wohnung immer weniger Bedeutung haben.

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