abgestorbene Krone einer Kiefer im Karlsruher Stadtwald ragt in den Himmel (Foto: SWR)

Hitze-Schäden im Karlsruher Hardtwald Kiefernsterben nach langer Trockenheit

Durch die große Trockenheit der vergangenen Monate sind viele Kiefern im Karlsruher Hardtwald abgestorben. Das Kiefernsterben wurde auch in anderen Waldgebieten festgestellt.

Viele Kiefern im Hardtwald sind bereits abgestorben oder zeigen rotbraun verfärbte Nadeln in den Baumkronen. Ursache dieses Baumsterbens sind neben der extremen Trockenheit Pilzbefall und ein bestimmter Parasit. Auch sie haben sich durch die besondere Wetterlage stark ausgebreitet. Der Pilz sorgt für das Absterben von Trieben.

"Für viele Kiefern wird sich erst im kommenden Jahr zeigen, ob sie den Trockenstress überleben."

Ulrich Kienzler, Leiter des städtischen Forstamts Karlsruhe

Fast die Hälfte der Kiefern sind tot

Derzeit werden die erkrankten und abgestorbenen Bäume gefällt, damit das Holz noch verwertbar ist. In manchen Gebieten ist laut Forstamt fast die Hälfte der Kiefern abgestorben. Laut städtischem Forstamt beschränkt sich das Absterben von Kiefern nicht auf bestimmte Waldgebiete im Hardtwald, sondern kommt großflächig in Kiefernbeständen vor. Viele Bäume könnten allerdings durch einen niederschlagsreichen Winter und Frühling gerettet werden.

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