In der Karlsruher Waldstadt müssen von der Trockenheit geschädigte Buchen gefällt werden (Foto: SWR, Ilyas Buss SWR)

Karlsruher Buchen müssen weichen Baumfällarbeiten in der Waldstadt haben begonnen

In der Karlsruher Waldstadt sind am Montag die ersten von der Trockenheit geschwächten Bäume gefällt worden. Insgesamt sind rund 1.000 Buchen betroffen.

Bei der großen Fällaktion sind Hubsteiger und Baumkletterer im Einsatz. Sie wurden dafür extra von der Stadt engagiert, um die Bäume vorsichtig von oben nach unten zurückzusägen. In der Waldstadt stehen die Bäume teilweise so dicht an den Häusern, dass sie nicht normal gefällt werden können.

Straßen wegen Astbruchgefahr seit Wochen gesperrt

Bereits seit Ende Juli sind viele Straßen und Wege in der Waldstadt gesperrt, weil von den trockenen Bäumen jederzeit Äste herunterbrechen können. Das städtische Gartenbauamt hat bereits angekündigt, dass Bäume nachgepflanzt werden. Welche Sorten das genau sein werden, ist aber noch unklar.

Im gesamten Raum Karlsruhe sind Bäume durch die trockenen Sommer der vergangenen Jahre geschwächt. Entsprechend viel hatten die Baumfäller bereits in den letzten Wochen zu tun und das wird auch noch so weitergehen:

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Gesamte Region ist betroffen

In Pforzheim ist die Situation ähnlich: Auch dort müssen bis zu 1.000 Buchen gefällt werden. Zu groß sei die Gefahr von herabfallenden Ästen für Autofahrer und Spaziergänger.

Der Leiter des Pforzheimer Amts für Umweltschutz, Markus Haller, versuchte aber zu beschwichtigen: Auch wenn die Zahl der zu fällenden Bäume hoch sei, würden keine Kahlflächen im Stadtgebiet entstehen, wie das zum Beispiel nach dem Orkan Lothar der Fall gewesen sei. Insgesamt würden dort rund zwei Millionen Bäume stehen, so Haller.

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