Blumen an der Unfallstelle in Gaggenau  (Foto: SWR)

Oma und Enkel überfahren Verfahren gegen Unfallfahrer von Gaggenau

Das Amtsgericht Rastatt hat ein Verfahren gegen den mutmaßlichen Verursacher des tödlichen Unfalls in Gaggenau eröffnet. Der Angeklagte soll im Sommer unter Alkohol- und Drogeneinfluss zwei Menschen getötet haben, darunter ein Baby.

Der Fall hatte im vergangenen Juli bundesweit Aufsehen erregt. Der damals 47-Jährige soll in Gaggenau (Kreis Rastatt) die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und eine Frau und ihr sieben Monate altes Enkelkind auf dem Gehweg überfahren haben. Beide kamen dabei ums Leben.

Fast 30 Zeugen vor Gericht geladen

Nach dem Unfall habe der Mann Fahrerflucht begangen, so die Anklage. In Folge der Ermittlungen stellte die Polizei sein stark beschädigtes Fahrzeug sicher. Außerdem wird dem Angeklagten der Besitz von Betäubungsmitteln in größerer Menge vorgeworfen.

Der Prozess beginnt Ende April. Für die Hauptverhandlung sind 27 Zeugen und zwei Sachverständige geladen. Der Angeklagte hat sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert.

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