Gruppenarbeit in der Durmersheimer Hardtschule (Foto: SWR)

Frontalunterricht fast abgeschhafft Gute Noten für die Durmersheimer Hardtschule

Im Wettbewerb um den deutschen Schulpreis ist die Hardtschule in Durmersheim unter den besten 20. Die Gemeinschaftsschule hat die Jury mit ihrem Konzept überzeugt, in dem Kinder miteinander und voneinander lernen.

Im Rahmen einer offenen Ganztagsschule lernen die Kinder der Hardtschule in ihrer eigenen Geschwindigkeit und auf ihrem persönlichen Niveau. Herkömmlicher Frontalunterricht ist nur noch die Ausnahme.

Dauer

Schüler gestalten Unterricht selbst

Die Schüler gestalten ihren persönlichen Arbeitsplatz in sogenannten Lernateliers. Die im Bildungsplan Baden-Württemberg geforderten Kompetenzen werden mit Hilfe von sogenannten Lernjobs und Projekten erarbeitet, die jede Woche überprüft werden. Die Endrunde um den deutschen Schulpreis beginnt im Frühjahr, vergeben wird er am Schuljahresende.

GEW: Interessantes Konzept gegen Lehrermangel

Die Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Marlies Tepe, und die GEW Landesvorsitzende Doro Moritz haben am Dienstag gemeinsam die Hardtschule in Durmersheim besucht. Nach Einschätzung der Gewerkschaft enthalten die Methoden der Hardtschule in Zeiten von Lehrkräftemangel neue Möglichkeiten, effizienter und näher an den Schülern zu arbeiten.

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