Fridays for Future-Demonstration in Karlsruhe (Foto: SWR)

"Fridays for Future"-Demonstrationen Schüler demonstrieren in Karlsruhe für Klimaschutz

In Karlsruhe haben am Freitag weit über tausend Menschen für mehr Klimaschutz demonstriert. Die Aktion ist Teil der weltweiten Bewegung "Fridays for Future".

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Auf dem Marktplatz in Karlsruhe versammelten sich am Freitagvormittag nach Polizeiangaben rund 6.500 Menschen. Angemeldet waren ursprünglich 600 Teilnehmer. Diese zogen anschließend mit Plakaten durch die Innenstadt. Ein Großteil der Teilnehmer waren Schüler unter anderem aus Karlsruhe, Baden-Baden und Ettlingen. Vereinzelt kamen Lehrer mit ihrer ganzen Schulklasse zur Demonstration. Auch Studenten nahmen an der Aktion teil. In Pforzheim, Calw und Freudenstadt gab es ebenfalls Demonstrationen mit mehreren hundert Schülern.

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Kultusministerin: "Schule und Klimaschutz nicht gegeneinander ausspielen"

Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) warnte im Vorfeld der Proteste davor, Schule und Klimaschutz gegeneinander auszuspielen. "Dieser Einsatz für unseren Planeten ist wichtig und nachvollziehbar, er kann aber auch in der unterrichtsfreien Zeit stattfinden", sagte sie der "Heilbronner Stimme". Es gebe viele weitere wichtige Themen wie Menschenrechte oder Tierschutz. "Wenn nun jeden Tag für eines dieser Themen demonstriert wird, dann haben wir am Ende gar keinen Unterricht mehr. Und das kann es ja nicht sein."

Demos in mehr als 100 Staaten

Vorbild für die Aktionen ist die schwedische Schülerin Greta Thunberg, die seit vielen Wochen freitags für den Kampf gegen den Klimawandel demonstriert, statt zur Schule zu gehen. Sie ist zu einer Symbolfigur für Klimaschützer rund um die Welt geworden. In mehr als 100 Ländern werden am Freitag insgesamt mehr als 1.600 Demonstrationen von Schülern erwartet - damit soll es weltweit den Organisatoren zufolge der bislang umfassendste Protest werden.

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