Der "Ortstermin" mit dem scheidenden Intendanten des Festspielhauses Baden-Baden Andreas Mölich-Zebhauser (Foto: SWR)

Gespräch bei "Ortstermin" in Baden-Baden Festspielhaus: Schlussakt für Mölich-Zebhauser

Mit den Sommerfestspielen am Festspielhaus endet auch die Amtszeit von Intendant Andreas Mölich-Zebhauser. Beim "Ortstermin" gab er noch mal Auskunft über seine erfolgreiche Zeit in Baden-Baden.

Nach gut zwei Jahrzehnten nimmt Andreas Mölich-Zebhauser Abschied vom Festspielhaus Baden-Baden. Er war es, der das Haus nach verpatztem Start auf die Erfolgsspur gebracht hat.

Kultursensation in Europa

Seitdem kommen die besten Künstler und Orchester in schöner Regelmäßigkeit nach Baden-Baden. Es war eine der größten Kultursensationen Europas, als die Berliner Philharmoniker im Jahr 2013 die Festspielstadt Salzburg verließen, um dauerhaft nach Baden-Baden zu wechseln.

"Das Tollste sicherlich, dass die Berliner Philharmoniker entschieden haben, Jawoll - wir folgen eurem Ruf!"

Andreas Mölich Zebhuaser, Intendant des Festspielhauses Baden-Baden

Retter des Festspielhauses

Mölich-Zebhauser gilt als Retter des Festspielhauses, das im Jahr 1989 in wirtschaftliche Not geriet. Er baute ein System aus Stiftern und Förderern auf, die das Programm des zweitgrößten Opernhauses in Europa bis heute privat finanzieren.

Mitte Juli wird der 67-jährige Mölich-Zebhauser den Intendantenposten an seinen Nachfolger Benedikt Stampa übergeben. Stampa war zuvor Intendant des Dortmunder Konzerthauses. Die Wünsche von Mölich-Zebhauser für das Festspielhaus nach seiner Zeit:

Dauer

Beim "Ortstermin" am Dienstagabend stand Mölich-Zebhauser selbst auf der Bühne im Gespräch mit Klaus Gaßner (BNN) und Winnie Bartsch (SWR). Es ging vor allem um seine Zeit als Musikmanager am Festspielhaus. Es ging um Musik, um Stars, aber auch um gesellschaftliche Phänomene.

Die Gesprächsrunde "Ortstermin" ist eine Kooperation der Volks- und Raiffeisenbanken, der Badischen Neuesten Nachrichten BNN und dem SWR Studio Karlsruhe.

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