picture allianceThomas Warnackdpa (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Picture Alliance)

Gute Zeiten für Getreide, schlechtere für Mais Erste Bilanz: Gute Getreide-Ernte in Baden

Die Getreideernte in Baden wird dieses Jahr besser ausfallen als 2018. Insgesamt sei man mit dem ersten Halbjahr sehr zufrieden, teilte die ZG Raiffeisen in Karlsruhe mit.

Die Getreideernte im Rheintal ist größtenteils abgeschlossen. Durch den kühlen und nassen Mai hat sich besonders Weizen gut entwickelt, so die Genossenschaft.

Sechs Prozent mehr als im Vorjahr

Für ganz Baden-Württemberg werde mit einer Getreidemenge von rund 3,6 Millionen Tonnen gerechnet. Das wäre ein Plus von knapp sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das kühle und feuchte Wetter sei vor allem für Weizen ideal gewesen. Auch für Gerste oder Sojabohnen war das Wetter besonders gut.

"Nach einem eher zu trockenen Winter war der Vegetationsverlauf im Frühjahr und Sommer nahezu optimal."

Ewald Glaser, Vorstandsvorsitzender ZG Raiffeisen

Schwieriges Jahr für Mais

Problematisch sieht es dagegen beim Mais aus. Dieser braucht viel Wasser. Die Ernte werde stark vom Niederschlag in den nächsten Tagen und Wochen abhängen, so die Experten. Den Maisfeldern habe vor allem die zweite Hitzewelle in diesem Sommer noch einmal zugesetzt. Auch der Raps habe unter der Trockenheit gelitten. Die Rapsanbauflächen schrumpften demnach um fast 16 Prozent.

Dauer

Die ZG Raiffeisen vermarktet etwa 50 Prozent von in Baden angebautem Getreide und Mais. Das sind etwa 300.000 Tonnen Getreide und zwischen 600.000 und 700.000 Tonnen Mais.

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