Ineratec Container  (Foto: SWR)

Deutscher Gründerpreis 2018 Karlsruher Unternehmen ist Start-Up des Jahres

Die Firma Ineratec aus Karlsruhe ist beim Deutschen Gründerpreis als Start-Up des Jahres ausgezeichnet worden. Der Preis wurde Dienstagabend im ZDF-Hauptstadtstudio in Berlin verliehen.

Den drei Ingenieuren aus Karlsruhe, die die junge Firma Ineratec gegründet haben, ist es gelungen, große chemische Anlagen auf Miniaturformat zu schrumpfen. Tim Böltken, Philipp Engelkamp und Paolo Piermartini entwickelten eine Reaktortechnologie, die in einen handelsüblichen Schiffscontainer passt.

Karlsruher Unternehmen Ineratec gewinnt Deutschen Gründerpreis 2018 (Foto: Pressestelle, Ineratec)
Karlsruher Unternehmen Ineratec gewinnt Deutschen Gründerpreis 2018. Pressestelle Ineratec

Innovation mit Abfall

Die drei jungen Wissenschaftler bauen chemische Reaktoren, die typische Abfallprodukte wie CO2 oder Methan und andere Gase in flüssige Kraftstoffe verwandeln. Die sind leicht zu lagern und lassen sich gut weiterverkaufen. In der Technik stecke fast 20 Jahre Forschung am Karlsruhe Institut für Technologie (KIT).

Zukunftstechnologie ist Gewinner

Die Auswahljury des Deutschen Gründerpreises war beeindruckt von den extrem vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der innovativen Reaktoren, mit denen man auch aus bislang verschwendeten Ressourcen einen echten Mehrwert erzielen kann. Ineratec hatte sich in der Finalrunde gegen zwei weitere Nominierte durchgesetzt.

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