Rings um das Stadion in Karlsruhe brennen Fackeln nach dem KSC Spiel gegen die Kickers im November 2018 (Foto: Imago, imago images / Sportfoto Rudel)

Verein und DFB beenden Streit KSC zahlt Geldbuße

Mit der Zahlung einer Geldbuße in Höhe von 3.000 Euro beenden der Karlsruher SC und der Deutsche Fußballbund ihren Streit über die Abschiedsfeier vom alten Wildparkstadion.

Das Geld geht an die DFB-Kulturstiftung und soll für Fankultur und Erinnerungsarbeit verwendet werden.

Monatelanger Streit beendet

Vor fast genau einem Jahr verabschiedeten sich die Karlsruher Fußball-Fans vom alten Wildparkstadion. Nach dem Heimspiel gegen Würzburg gab es eine große Pyroshow im Stadion, anschließend eine Feier auf einem Nebenplatz. In dem monatelangen Streit ging es um die Frage, ob der KSC diese Feierlichkeiten beim DFB hätte anmelden müssen. Diese Auffassung bestätigte nun das DFB-Bundesgericht.

In der mündlichen Verhandlung am Dienstag wurde nur noch die Feier neben dem Stadion behandelt, an den brennenden Fackeln im Stadion nahm der DFB offenbar keinen Anstoß mehr. Beide Aktionen hatten die KSC-Supporters organisiert.

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