Biene fliegt auf Mohnblume (Foto: dpa Bildfunk, Thomas Warnack)

Auszeichnung für bunteste Äcker Blumenwiesen-Wettbewerb im Raum Karlsruhe und Enzkreis

Intensive Landwirtschaft und die zunehmende Bebauung von freien Flächen gefährden die Lebenswelt von Insekten. Helfen können bunte Blumenwiesen. Die besten der Region werden nun prämiert.

Mehr als 20 Landwirte aus dem Enzkreis und dem Kreis Karlsruhe haben sich mit ihrer Blumenwiese bei der diesjährigen Ackerwildkraut-Meisterschaft beworben. In diesen Tagen werden alle Äcker begutachtet. SWR-Reporterin Julia Eigendorf war mit dabei:

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Die Landschaftserhaltungsverbände der Landkreise Karlsruhe und Enzkreis, das Institut für Agrarökologie und Biodiversität Mannheim sowie das Regierungspräsidium Karlsruhe richten den Wettbewerb aus.

Gegen das Insektensterben

Ziel des Wettbewerbs ist die Stärkung der Artenvielfalt. Intensive Landwirtschaft oder die Bebauung von freien Flächen setzt den Insekten zu. Deshalb gibt es Landwirte, die dagegen vorgehen wollen und auf ihren Feldern nicht nur Weizen und Roggen, sondern auch Wildkräuter wachsen lassen. Diese spenden Schatten, beugen der Bodenerosion vor und sind vor allem Nahrung für Bienen und andere Insekten.

Bienenfutter für zuhause

Wer zu Hause eine solche Blumenwiese anlegen will, sollte vor allem für viele Blüten sorgen und möglichst unterschiedliche Pflanzen einsetzen, auch Kräuter: Jetzt im Sommer empfehlen Experten Glockenblumen, Him- und Brombeeren, Klee oder Katzenminze. Lavendel ist ein absoluter Magnet für Bienen, genauso wie Glockenblumen. Im Herbst kommen dann Eisenhut, Astern, Dahlien, Efeu und Thymian auf den Speiseplan der fliegenden Gartenbesucher.

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