Wolken am Himmel ziehen über den Mercedes-Stern hinweg (Symbolbild) (Foto: picture-alliance / Reportdienste, dpa Bildfunk, Foto: Federico Gambarini)

Lkw-Geschäft schwächelt Mercedes-Benz-Werk Gaggenau muss gegensteuern

Die Sparmaßnahmen des Daimler-Konzerns waren am Dienstag auch Thema bei der Betriebsversammlung im Mercedes-Benz-Werk Gaggenau. Vorrangig ging es aber um die Auswirkungen des schwächelnden Lkw-Geschäfts.

Dadurch hat sich auch die Auftragslage im Mercedes-Benz-Werk in Gaggenau (Kreis Rastatt) verschlechtert. Um die Situation wirtschaftlich aufzufangen, müssen Überzeiten abgebaut und Mitarbeiter versetzt werden. Im Gespräch ist auch, die Produktion an einzelnen Tagen auszusetzen.

Dauer

Verträge sollen nicht verlängert werden

Die Verträge von 63 Zeitarbeitnehmern sollen nicht verlängert werden. Betriebsbedingte Entlassungen gibt es hingegen nicht. Am Standort Gaggenau, an dem derzeit vor allem Lkw-Getriebe gefertigt werden, sollen nach Angaben des Betriebsrats künftig Kleinserienmodule für Batterien produziert werden. Im Mercedes-Benz-Werk Gaggenau arbeiten derzeit rund 6.700 Menschen, davon 180 Zeitarbeitnehmer.

Weltweiter Sparkurs

Wie genau sich der weltweite Sparkurs des Daimler-Konzerns auf das Gaggenauer Werk auswirkt, wurde noch nicht bekannt. 1,4 Milliarden Euro will Daimler in der Verwaltung und den Führungsebenen sparen und deshalb tausende Stellen abbauen.

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